Farbenfroher Erntedankzug in Schmidt

Von: ale
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Schmidt. Viele Gäste sahen am Sonntag in Schmidt einen bunten Erntedankzug; das Ortskartell der Schmidter Vereine freute sich über rege Beteiligung. Fesch kamen die Trommler und Pfeifer daher, sie machten Marschmusik in Dirndln und Lederhosen.

 Wie stets hatten die Harscheidter ihre Gärten wieder geplündert, um in geschmückten Schubkarren die dicksten Kartoffeln, das prächtigste Gemüse und farbenfrohe Blumensträuße durch den Ort zu fahren.

Die „Rappelkiste“ wünschte einen sonnigen Herbst, die Kinder trugen Blumenkörbchen, die Väter gingen in grünen Schürzen und ließen die Zuschauer in knackige Äpfel beißen. „Mit Äpfeln frisch vom Baum schmecken Kuchen wie im Traum“, so priesen sie ihre neue Ernte an.

Die Turnfrauen hatten offensichtlich Leibesübungen in Feld und Garten gemacht und brachten nun erstklassige Lauchstangen, Möhren und Zwiebeln mit. Ihre herrlichen Gestecke aus den schönsten Sommerblumen – Astern, Cosmea und Dahlien – waren auffallende Farbtupfer.

Der Frohsinn schmetterte schwungvolle Melodien, da konnte die große Gruppe aus dem Eifelverein im Takt marschieren. Offensichtlich kamen die Frauen und Männer von der Heuernte, ein stattlicher Heubock war auf einem Wagen aufgebaut worden. „Auch im Eifelverein wird gebockt“, hieß es. Das hatte sicher großen Spaß gemacht, denn in ausgesprochen guter Laune trugen die Männer Rechen und Sensen; die Frauen kamen in Schürzen, schoben Wägelchen mit Obst, und die Kinder hatten Schubkarren mit Früchten aus Omas Garten beladen, dekoriert mit leuchtend gelben Sonnenblumen.

Bayrisch ging es zu bei der Karnevalsgesellschaft: Große und kleine Karnevalisten hatten sich in Trachten gekleidet, verschenkten Bier und Brezen. Auch von der üppigen Pflaumenernte durfte man viele Kostproben genießen. Laut knatternd fuhren Treckerfreunde durchs Dorf, sie ließen auf der Kreuzung an der Kirche, wo sich die meisten Besucher eingefunden hatten, die Motoren richtig blubbern.

Aus Abenden war eine schmucke Trachtengruppe zu Gast, der Leierkastenmann bekam extra Applaus. „Der Weg durch euren Ort ist ja wesentlich weiter als bei uns“, stellten die Damen und Herren fest und luden herzlich ein, nächsten Sonntag nach Abenden zu kommen.

Die Aktiven hörten viele anerkennende Worte, als der Zug sich auf dem Dorfplatz auflöste.

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