Farben und Phantasie im Wunderland

Von: M.S.
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Ein buchstäblich zauberhaftes Aufgebot von Schauspielern aller Generationen mit farbenprächtigen Kostümen und zauberhaften Bühnenbildern brachte der Theaterverein Concordia mit „Alice im Wunderland” zur Vorpremiere auf die MuK-Bretter. Foto: Manfred Schmitz

Konzen. Mit „Alice im Wunderland” hat der Theaterverein „Concordia” Konzen ein schwungvolles Musical auf die Bühne gebracht. Damit gelang dem Verein ein außergewöhnlicher und in der Öffentlichkeit überaus positiv registrierter Brückenschlag zwischenmenschlicher Solidarität.

Vor der Premiere seines laut Programmankündigung „Stücks für große und kleine Kinder” im Konzener Musik- und Kulturhaus (MuK) unter Leitung von Regisseurin Renate Preiss gab es bereits mittags eine Präsentation der besonderen Art. Das Ensemble der insgesamt 60 Mitwirkenden gastierte mit dem Märchen-Musical-Welterfolg „Alice im Wunderland” vor 70 Betreuten, Angehörigen und Lehrkräften aus den Imgenbroicher Caritas-Werkstätten.

Das Publikum folgte dem mitreißenden Geschehen im MuK-Saal gebannt und temperamentvoll und überschüttete die jungen Mimen bereits zur Pause mit brausendem Applaus.
Concordia-Vorsitzender Stefan Herbst hieß die Besucher, unter ihnen ein Gutteil Rollstuhlfahrer, freundlich willkommen. Er betonte, die Laienschar des Vereins freue sich besonders „über diese Vor-Premiere.”

Mehr als drei Monate wurde unter den sachkundigen Augen von Sabine Jacobs und Maria Karst in einer Halle im Gewerbegebiet an phantasievollen Bühnenbildern, Requisiten und Kulissen gebaut und getüftelt.

Im Reich der Blumenkönigin

Stoff und Handlung der Inszenierung entführen die Zuschauer in eine phantastische Welt der Magie und geheimnisvollen Abenteuer. Die kleine und durch rätselhaften Zaubertrank noch etwas kleinere Alice (anrührend glaubhaft gespielt von den Kindern Paula Skoupy und Nele Egyptien) trifft auf der Suche nach ihrem streunenden Kätzchen ein weißes Kaninchen. Dieses lockt das Mädchen in einen unterirdischen Bau und damit in das Reich der Blumenkönigin. Grinsekatze, Schildkröte, Spinne, Schlafmaus, Hummer, Frosch und Raupe wohnen in diesem Land voller Wunder.

Auf hohem Fliegenpilz spricht nach dem Gesetz von Herz- und Blumenkönigin die Raupe (Jonas Call) weise Worte, eine plaudernde Tür (Sascha Huppertz) ist gleichfalls um Ratschläge nicht verlegen. Kundschafter Tim Gillessen hat als flinkes weißes Kaninchen nie Zeit.
In weiteren Rollen gefielen: Birgit Gillessen, Svenja Stevelmans, Katharina Huppertz, Gisela Jansen, Jana Egyptien, Laura und Noah Kreitz, Lukas Herbst, Ina Thomas, Kurt Victor, Saskia Huppertz, Maike Stevelmans, Oliver Nießen und Theresa Kreitz.

Eine Theatertanzgruppe unter Leitung von Renate und Monika Huppertz sowie Hannah Valentin-Krebs verlieh dem farbenprächtigen Spektakel das choreographische Flair eines romantischen Musicals. Für die originellen Kostüme, Technik und Bühnenaufbau zeichneten Andrea Werker, Gisela Wrobel, Alina Jansen, Susanne Klein, Stephanie Krings, Ronja Skoupy, Kerstin Preiss, Stefan Herbst, Alexander Preiss, Markus Förster, Manfred Jansen, Sabine Skoupy, Dominik und Rudolf Huppertz verantwortlich.

Weitere Vorstellungen sind am 2. April (15 Uhr) und 3. April (11 und 15 Uhr).
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