Familienzentrum Konzen und der Eifelverein begeistern Kinder

Von: nap
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Kleine und große Märchenfreunde hatten sich trotz des regnerischen Wetters am Freitagnachmittag auf den Weg in den Konzener Familienwald gemacht, um gemeinsam mit dem Familienzentrum Konzen und dem Eifelverein Konzen das jährliche Waldfest zu feiern. Foto: Nadine Palm

Konzen. „Wege, Pfade, Spuren, Fährten, Sagen, Mythen, Abenteuer im Märchenwald“ – so lautete das vielversprechende Motto des diesjährigen Waldfestes des Familienzentrums Konzen und des Eifelvereins der Ortsgruppe Konzen, das am Freitagnachmittag im Familienwald im Hohen Venn gefeiert wurde.

Für kleine und große Märchenfreunde gab es allerhand spannende Waldecken und Aktionen zu entdecken. Während es draußen immer wieder teils kräftig regnete und die Eltern Unterschlupf bei Brötchen, Kaffee und Kuchen in der Schutzhütte am Eingang des Familienwaldes suchten, tummelten sich die jungen Abenteurer im „Märchenwald“. Dort trafen die Entdecker auf interessante Märchengestalten, spannende Geschichten und sogar einige alte Bekannte Kaiser Karls waren auf dem Waldfest anzutreffen.

Silke Bongard, Leiterin des Familienzentrums, freute sich, dass trotz des schlechten Wetters einige Besucher den Weg zum Waldfest gefunden hatten: „Leider hatten wir schon im letzten Jahr kein Glück mit dem Wetter. Ich finde es aber toll, zu sehen, wie viel Spaß die Kinder zusammen mit ihren Eltern hier auf unserem Fest haben und wie neugierig und freudig alle an den Aktionen teilnehmen“.

Der Stimmung konnte das nass-kalte Wetter jedenfalls nichts anhaben. Von den großen Fichten vor Regen geschützt, lauschten die Märchenfreunde den Geschichten eines „märchenhaften Wesens“.

Zur Eröffnung des Festes präsentierte das Team des Familienzentrums das Märchen „Aschenputtel“ auf die etwas andere Art und diese lustige Geschichte kam bei den Kindern sehr gut an. Der Basteltisch war reichlich gedeckt, schließlich sollten die Wald- und Märchenfiguren auch gut gelingen.

Aus allerlei Naturmaterialien wie Baumscheiben, Rinde und Fichtenzapfen sowie aus Stoffen und Holzperlen, kreierten die kleinen Künstler ihre eigenen Meisterstücke und präsentierte diese stolz ihren Eltern. „Wir müssen die böse Hexe schnell in einer Plastiktüte verstauen, sonst wird sie ja ganz nass“, erklärte eine kleine Hexenfreundin ihrer Mutter, die sogleich eine trockene Stelle für das Meisterstück ihrer Tochter fand.

Tiere, Jäger und königlicher Bote

Die Pantomimengruppe und das Jugendgremium des Eifelvereins Konzen hatten sich gemeinsam mit Jugendwartin Brigitte Palm etwas Originelles einfallen lassen. In den passenden Kostümen begaben sich die Jugendlichen des Eifelvereins gemeinsam mit den Kindergartenkindern und deren Eltern auf die Spuren Kaiser Karls.

Ob tierische Gefährten wie Hase und Hirsch, Kaiser Karls königlicher Bote „Maximus“, die beiden lustigen Holzfäller oder der verletzte Jäger Hubertus, der nicht ohne Sonntags-Hasenbraten zum Königshof zurückkehren wollte – sie alle waren auf den Wegen und Pfaden des Familienwaldes anzutreffen. Passend zum Karlsjahr 2014 hatte man sich für den Geschichtsunterricht der etwas anderen Art entschieden, nicht zuletzt, um schon einmal einen Vorgeschmack auf die Eröffnung des Kaiser-Karls-Weg am 20. September zu geben.

Unterwegs im sagenumwobenen Jagdgebiet Kaiser Karls kam zwischenzeitlich gespenstische Stimmung auf, wozu nicht zuletzt der dichte Nebel beitrug, der sich über das Hohe Venn legte. Die Abenteurer konnten Unterschlupf in ihren selbst gebauten Römer-Hütten finden, die sorgfältig und mit viel Augenmaß aus umherliegenden Stöcken zusammengebaut wurden. „Hier kann auch das Häschen aus dem Wald schlafen“, erklärte ein kleiner Baumeister seinem Vater, dass die große Hütte auch Platz für seinen tierischen Freund bieten soll.

Nachdem alle geheimnisvollen Spuren entschlüsselt und Bastelfiguren fertig gestellt waren, machten sich die Abenteurer mit ihren bunten Regenschirmen wieder auf den Weg nach Hause, wo sicherlich jeder Künstler den passenden Platz für sein liebevoll gestaltetes Kunstwerk finden konnte und der ein oder andere Fährtensucher von neuen Abenteuern träumte.

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