Familien-Beratungsstelle der Caritas war auch 2014 sehr gefragt

Von: red/hes
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Leiter Michael Leblanc (Diplomsozialpädagoge) und das Team der Beratungsstelle (hinten v. li.): Anne Klubert und Heike Bülles (beide Diplomsozialpädagoginnen), Martina Rhie (Diplompädagogin) sowie (unten) Hildegard Heider (Diplompsychologin) und Angelika Jöbges (Sekretariat).

Monschau. In 455 Beratungsfällen mit 1325 beteiligten Menschen hat die Caritas-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Monschau im vergangenen Jahr nach Lösungen gesucht. „Hinter diesen Zahlen verbergen sich 455 sehr unterschiedliche Familien, mit unterschiedlichen Geschichten“, berichtet Diplomsozialpädagoge Michael Leblanc, Leiter der Einrichtung im Herzen der Altstadt, zum Jahresbericht 2014.

Eltern wollen in der Ehe etwas verbessern, Kinder wünschen sich andere Reaktionen ihrer Eltern oder leiden unter Trennung, Krankheit oder Tod von Vater oder Mutter, Erzieherinnen sorgen sich um die Schulfähigkeit ihrer Schützlinge oder Eltern sind besorgt, dass ihr Kind zu viel Zeit am Computer oder mit dem Smartphone verbringt. Die Liste der Themen ist lang und meist sind einfache Antworten nicht griffbereit.

„Gemeinsam suchen wir nach Lösungen“ lautet das Motto des bunten Flyers der Beratungsstelle. Und so funktioniert auch die Hilfe: Eltern, Kinder oder Jugendliche melden sich an (telefonisch oder persönlich) und erhalten einen Termin für ein erstes Gespräch in der Beratungsstelle Monschau oder während der Sprechstunden in den Grundschulen Konzen/Imgenbroich, Höfen, Steckenborn und Lammersdorf.

„Jede Anfrage an uns ist wichtig genug“, ermutigt Michael Leblanc dazu, sich Hilfe „von außen“ zu holen, „das zeugt nicht von Schwäche, sondern von elterlicher Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein“, so der Leiter. Mit den Ratsuchenden gemeinsam wird dann der Veränderungsbedarf ermittelt und nach Möglichkeiten gesucht, wer welchen Beitrag dazu leisten kann, wer vielleicht noch an den Tisch gehört und wie erste Schritte aussehen können.

Grundsätzlich ist die Beratung auf freiwilliger Basis, vertraulich und kostenfrei. Die Caritas Beratungsstelle finanziert sich aus Zuschüssen von Land und Städteregion sowie Kirchensteuern.

In Monschau arbeitet ein Team aus Sozialpädagogen, Psychologen und Therapeuten mit verschiedenen Zusatzausbildungen und teils unterschiedlichen methodischen Ansätzen. Seit Mitte Februar ist mit Martina Rhie, Diplompädagogin und systemische Familientherapeutin, eine neue Fachkraft im Team. Sie ist in den Grundschulen Höfen und Konzen/Imgenbroich mit der „Beratung vor Ort“ betraut und löst dort Anne Klubert ab, die jetzt in der Laufenstraße arbeitet und hier auch Kindertherapie anbietet. Klubert hat den Aufgabenbereich von Rita Frohn übernommen, die Ende 2014 nach zehn Jahren Beratungsarbeit in Monschau (zuvor 25 Jahre in Aachen) in den Ruhestand ging. „Sie hat unzähligen Familien, Kindern und Jugendlichen weitergeholfen“, so Michael Leblanc.

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