Aachen - Extreme Trockenheit: Kein Grund zur Panik

Extreme Trockenheit: Kein Grund zur Panik

Von: cs
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Rursee
Der Pegel des Rursees ist mittlerweile stark gesunken. Experten des Wasserverbands bleiben aber gelassen. Es sei genug Wasser auch für ein zweites Trockenjahr da. Foto: Peter Stollenwerk

Aachen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Essen steuern wir gerade auf einen der trockensten November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu.

Bislang sei nur ein Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, und die Zehn-Tages-Prognose sage nur vereinzelt Sprühregen in kaum messbarer Menge voraus. Damit könnte am Ende des Monats der niedrigste Wert für einen November unterschritten werden. Im Jahr 1959 wurden neun Liter pro Quadratmeter gemessen.

Das insgesamt bislang extrem trockene Jahr ist auch an den Pegeln der Eifel-Talsperren ablesbar. Erstmals nach 15 Jahren sank die Wassermenge im Verbund der Rur-, Urft- und Oleftalsperre unter die Marke von 100 Millionen Kubikmeter Wasser.

Die Urfttalsperre war bereits Ende August so leer, dass es nach Angaben des Wasserverbandes Eifel-Rur erste Anzeichen auf Pro­bleme bei der Wasserqualität gab. Seitdem gibt diese Talsperre kein Wasser mehr ans Kraftwerk Heimbach ab und wird wieder aufgestaut.

Experten des Wasserverbands bleiben aber gelassen. Es sei genug Wasser auch für ein zweites Trockenjahr da. Dafür sei der Talsperrenverbund ausgelegt.

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