Kalterherberg - Euregio-Classic-Cup 2017 ist mit deutlichem Vorsprung entschieden

Euregio-Classic-Cup 2017 ist mit deutlichem Vorsprung entschieden

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Bernhard Stein (l.) und Marc Kistemann brachten den Cup im 31. Lauf nach Hause. Foto: Marc Henry
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Sie waren unterwegs im Alfa Romeo aus dem Jahr 1983. Foto: Melvin Reiniger

Kalterherberg. Die zweitägige Oldtimerrallye Limburgia Trophaeum war der 31. und letzte Lauf zum Euregio-Classic-Cup 2017. Der im Cup führende Bernhard Stein aus Kalterherberg nahm hierbei als Beifahrer mit Marc Kistemann aus Eynatten als Fahrer in der Masterklasse mit einem Alfa Romeo GTV 6 aus dem Jahr 1983 teil.

Das Team konnte den am ersten Tag erzielten Vorsprung am zweiten Tag noch weiter ausbauen und gewann die Rallye mit deutlichem Abstand zum zweitplatzierten Ehepaar De Louw aus den Niederlanden. Damit konnte der beim Cup schon zuvor führende Stein seinen Punktestand weiter verbessern und steht nun endgültig als Meisterschaftssieger fest.

Aus dem Teilnehmerkreis des Euregio-Classic-Cups belegte bei der Rallye das Team Rainer Keuser aus Hauset mit Bernhard Lutterbeck aus Aachen im Triumph TR250 den dritten Platz. Bernd Dahmen und Peter Widdra aus Aachen kamen im Porsche 356 auf den siebten, Tobias Mattner aus Kreuzau und Dieter Heinen aus Eschweiler im Alfa Romeo Alfetta auf den 14. Platz. Der in Huppenbroich lebende Hans-Wilhelm Dercks war mit Willi Potjans aus Sonsbeck im BMW 525 in der Marathonklasse gestartet und erzielte dort den neunten Platz.

Bei der Rallye waren in rund 17 Fahrstunden über 800 Kilometer zu absolvieren, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h entspricht. Es handelte sich also nicht um eine Rallye, bei der es um hohe Geschwindigkeiten geht. Solche Rallyes dürfen nur auf abgesperrten Wegen unter sehr hohen Sicherheitsauflagen veranstaltet werden.

Am ersten Tag ging es nach dem Start in Kerkrade fünf Stunden durch die Nordeifel bis zur Mittagspause in Prüm. Auf dem Weg dorthin waren auch zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen zu absolvieren. Hierbei kam es darauf an, über Strecken mit Längen von mehr als drei Kilometer und weniger als 20 Kilometer eine gleichmäßige Geschwindigkeit von 50 km/h zu fahren. Dies wurde an geheimen Stellen überprüft und ergab Strafpunkte für jede Sekunde Abweichung.

Stundenlang durch die Eifel

Nachmittags führte der Weg dann weitere fünf Stunden durch die Eifel zum Tagesziel in Munsbach in Luxemburg. Hierbei mussten wieder drei Gleichmäßigkeitsprüfungen wahrgenommen werden, wobei die Orientierung teilweise so schwierig war, dass einige Teams den richtigen Weg und damit das jeweilige Ziel gar nicht oder erst deutlich zu spät fanden und für diese Prüfungen die höchstmögliche Strafpunktezahl erhielten.

Am zweiten Tag führte der Weg dann von Luxemburg aus wiederum durch die West- und Nordeifel und nach siebenstündiger pausenloser Fahrt durch Belgien zum Ziel in Maastricht. Hierbei mussten sowohl die Teams wie auch die alten Fahrzeuge beweisen, dass sie solchen Dauerbelastungen gewachsen sind. Unterwegs waren die unterschiedlichsten Orientierungsaufgaben zu lösen, die es einem ziemlich erschwerten, stets den richtigen Weg zu finden.

Die Idealstrecke war mit Stempel- und Sichtkontrollen bestückt, die dann im Bordbuch eingetragen als Nachweis der richtigen Aufgabenlösung dienten. Fehlende Einträge im Bordbuch sowie Nichteinhaltung der Zeitvorgaben führten zu Minuspunkten, die das persönliche Ergebnis belasteten.

Weitere Infos zum Euregio-Classic-Cup unter www.euregio-classic-cup.de und zu der Rallye unter www.limburgia-troph.org.

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