Monschau - Eschbachstraße: Tempolimit, Richtfunkmast und eine neue Tankstelle

Radarfallen Bltzen Freisteller

Eschbachstraße: Tempolimit, Richtfunkmast und eine neue Tankstelle

Von: hes
Letzte Aktualisierung:

Monschau. Lange schon wird unter Bürgern und in der Politik die Problematik der Eschbachstraße diskutiert, die nach Meinung der Anwohner oft als Abkürzung in die Altstadt oder nach Höfen missbraucht und auf der viel zu schnell gefahren wird.

Anfang August fand deshalb eine Bürgerversammlung zu diesem Thema statt, an der neben der Stadt Monschau auch die Städteregion als Straßenbaulastträger teilnahm. Aus einer Vielzahl von vorgeschlagenen Maßnahmen war aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde nur eine Maßnahme kurzfristig umsetzbar, nämlich eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der „Alten Monschauer Straße“ in Imgenbroich, also der Verbindung zwischen Trierer Straße und der oberen Eschbachstraße.

Wenn mit geringerem Tempo in die Ortslage eingefahren werden müsse, sei die Abkürzung vielleicht weniger attraktiv, so die Hoffnung der Anwohner. Ortsvorsteher Georg Kaulen, selbst Anwohner der Eschbachstraße, stellte deshalb einen entsprechenden Antrag, der nun im Bauausschuss behandelt wurde. Dabei wurde deutlich, dass eine Mehrheit im Ausschuss ein Tempolimit nur als befristete Lösung für ein Jahr einrichten möchte.

„Die Belastung der Eschbachstraße ist aufgrund der Bauarbeiten und der Baustellenampeln auf dem Burgring im Moment deutlich höher“, stellte Gregor Mathar (SPD) fest. Schließlich wurde die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 70 auf 50 km/h für ein Jahr mit knapper Mehrheit beschlossen, die Verwaltung aber aufgefordert, die Entwicklung insbesondere nach Beendigung der Bauarbeiten auf dem Burgring im Auge zu behalten.

Seine grundsätzliche Zustimmung erklärte der Bau- und Planungsausschuss mehrheitlich zur Errichtung eines Richtfunkmastes im Bereich Steling oberhalb von Mützenich. Für das Grundstück, das zur Gemarkung Imgenbroich gehört, muss aber zunächst ein entsprechendes Bauleitplanverfahren eingeleitet werden.

Noch vor diesem Schritt muss im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens ein Betreiber einer solchen Anlage ausgewählt werden. „Aktuell liegen der Stadt Monschau zwei Interessenten hierzu vor“, berichtete die Verwaltung. Mit der Richtfunkanlage soll ein schnellerer, länderübergreifender Datenaustausch ermöglicht werden. Der etwa 30 Meter hohe Stahlmast soll nicht als Mobilfunkmast genutzt werden.

Einhellige Zustimmung gab es im Bauausschuss für den Bau einer Tankstelle („Jet“) zwischen Konzen und Imgenbroich. Dies sei dann „zwar die dritte Tankstelle auf 500 Metern“, meinte Gregor Mathar, verwies aber darauf, dass dies bis zur Aufgabe der Tankstelle Hargard nicht viel anders gewesen sei. Durchgewunken wurden auch die entsprechenden Werbeanlagen der Tankstelle eingangs des Gewerbegebietes Nord-West.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert