Simmerath - Erweiterte Ambulanz: Umbau in der Eifelklinik

Erweiterte Ambulanz: Umbau in der Eifelklinik

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
Nicht nur der Eingangsbereich
Nicht nur der Eingangsbereich des Krankenhauses Simmerath, sondern der größte Teil des Erdgeschosses erhält ein neues Gesicht und neue Funktionen. Geschäftsführer Dr. Ulrich Mauerer (re.), Projektleiter Benjamin Mahlo (li.) und der kaufmännische Leiter, Peter Berlin, erläutern die Baumaßmahme.

Simmerath. Das Krankenhaus in Simmerath gleicht derzeit einer Baustelle: Die Umbaumaßnahmen in der Eifelklinik St. Brigida in Simmerath liegen allerdings in den letzten Zügen, heißt es von Seiten der Klinikleitung.

Bereits Mitte September soll es so weit sein: Nach wenigen Monaten Umbauphase erwarten Patienten und Besucher zahlreiche bauliche Neuerungen im Simmerather Krankenhaus. Das Foyer ist derzeit geschlossen, und über die Notaufnahme geht es über Umwege zu den Stationen, was für manchen Besucher kurzfristig Orientierungsschwierigkeiten mitbringt.

Ein neu gestaltetes, besucherorientiertes Foyer, ein erweiterter Ambulanzbereich sowie zusätzliche Eingriffsräume sollen künftig nicht nur eine durchweg offene, freundliche Atmosphäre schaffen, sondern auch die Kapazitäten des Hauses erhöhen, erläutert Dr. Ulrich Mauerer die tiefere Absicht der Baumaßnahme.

„Wir haben in den letzten beiden Jahren einige fachliche Erweiterungen vorangetrieben. Dabei ist vor allem die Etablierung des Zentrums für Venen und Haut sowie des Zentrums für orthopädische Chirurgie zu nennen”, erläutert der Geschäftsführer der Eifelklinik St. Brigida. „Mit beiden Fachrichtungen konnten wir sichtlich den Nerv der Bevölkerung treffen; ein reger Patientenzustrom bestätigt uns hier täglich in unserer Entscheidung”, sieht Mauerer das Haus auf dem richtigen Weg. Dieser Entwicklung heiße es nun aber auch, „baulich gerecht zu werden.”

Entsprechend würden derzeit im Erdgeschoss des Hauses zusätzliche fünf neue Eingriffsräume geschaffen, die vor allem für kleinere Operationen, z.B. im Bereich der Venenchirurgie, genutzt werden können.

Daneben entsteht ein zweiter Ambulanzbereich für die beiden angesprochenen spezialisierten Zentren. So sollen das Ambulanzaufkommen entzerrt, die Wartebereiche entlastet und Untersuchungen in fünf neuen, dafür vorgesehenen Räumen vorgenommen werden. Klimatisierte, helle Räumlichkeiten sowie eine angenehme Farbgestaltung sollen dabei fortführen, was bereits im vergangenen Jahr auf der Station vier sowie in den neuen Kreißsälen begonnen wurde: Die Schaffung einer Atmosphäre, in der sich Patienten wohl und geborgen fühlen sollen.

„Die Hoffnung auf eine schnelle Genesung geht leider immer auch einher mit den ganz persönlichen Ängsten, die die Patienten vor einem Krankenhausaufenthalt hegen”, erläutert Dr. Ulrich Mauerer weiter. „Mit umfassenden Aufklärungsgesprächen und einem hervorragenden Ärzte-, Pflege- und Therapeutenteam können wir ihnen diese bereits zu einem Großteil nehmen.”

Ein mulmiges Gefühl bleibe trotzdem - meist verursacht von der ,typischen sterilen Krankenhausatmosphäre. Diese soll in Simmerath gar nicht erst aufkommen. „Deshalb arbeiten wir bevorzugt mit offenen, freundlichen und warmen Materialien und Farben”, so Mauerer weiter.”

Ganz besonders soll diesem Wunsch mit der Umgestaltung des Eingangsbereichs der Eifelklinik Ausdruck verliehen werden, der jetzt eine Rundumerneuerung erfährt. Den „Glaskasten” im Windfang ersetzt ein offener, freundlicher, hotelähnlicher Empfangstresen. Eine klare und übersichtliche Wegeführung soll eine schnelle Orientierung erleichtern.

Ausreichende Sitzgelegenheiten sollen Wartezeiten überbrücken Wartezeiten überbrücken und Platz bieten Platz für ein kurzes Innehalten. Eine helle und farbenfrohe Gestaltung mit großen Landschaftsaufsoll den Betrachter zumindest zeitweise die Tatsache vergessen lassen, dass er sich eigentlich in einem Krankenhaus befindet.

„Wir möchten nicht nur das Krankenhaus in Simmerath sein, sondern in erster Linie das der Simmerather Krankenhaus”, betonte Ulrich Mauerer. „Freundlich, offen und besucherorientiert”, umschreibt der Eifelklinik-Geschäftsführer als Leitmotiv der Umbaumaßnahmen.

Mitte September sollen diese beendet sein - dann erfolgt auch der Zugang zur Eifelklinik (derzeit über die Notaufnahme des Hauses, von der Pfarrer-Quadflieg-Straße her kommend) wieder durch den im neuen Glanz erstrahlenden Haupteingang.
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