Erstes Heimspiel am Sonntag für den SV Rott

Von: kk
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Rott. „Ich bin zufrieden, aber nicht mehr“, war Trainer Jürgen Lipka nach dem torlosen Remis des SV Rott beim Topfavoriten Spielvereinigung Wesseling-Urfeld nicht allzu euphorisch gestimmt, denn für die Rot-Weißen war mehr als ein Punkt möglich.

Zufrieden war der Coach, dass man im ersten Spiel ohne Gegentor blieb, weniger zufrieden, dass man in der zweiten Halbzeit zwei große Chancen ausließ. Trotz einer geschlossen guten Mannschaftsleistung war der Trainer mit den Darbietungen von Ersan Kocyigit, Kadir Dogan und Youngster Nico Winkhold ganz besonders zufrieden. „Die Drei haben ihre Aufgaben schon super erledigt.“

Da man beim SV Rott in dieser Saison mehr Wert auf die Kreispokalrunde legen wird als in den vergangenen Jahren, passte das Spiel der zweiten Runde am Donnerstag beim Bezirksligisten Concordia Oidtweiler dem Coach nicht in den Kram. Calvin Page, Nico Winkhold, Patrick Stepinski und Avdo Iljazovic wurden verletzungsbedingt geschont, die Akteure, die aber weniger angeschlagen waren mussten ran und leider beim 5:3-Sieg auch noch in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen. „Für unser Spiel am Sonntag war das nicht gut“, moserte Jürgen Lipka.

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison stellt sich mit dem FC Düren Niederau der erste Tabellenführer der Landesliga in Rott vor. Zum Saisonstart landete die Mannschaft aus dem Dürener Stadtteil einen 3:0-Sieg gegen Westwacht Aachen. Bei den Dürenern weiß man aber, dass das nur eine Momentaufnahme ist, denn zu groß waren nach der vergangenen Saison die personellen Verluste. Fünf Stammspieler, die in der vergangenen Saison 50 der 62 Tore erzielten, verließen den Verein. Auf der Liste der Neuzugänge stehen zwar acht Namen, jedoch besitzen die wenigsten der Neuen Landesligaerfahrung.

Mit knapp 20 Jahren stellen die Niederauer den jüngsten Kader der Landesliga. „Die haben bestimmt eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist, in der sind mit Sicherheit einige Talente, die in den nächsten Jahren in höheren Klassen auftauchen“, warnt Trainer Jürgen Lipka sein Team, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Im Hinblick auf die schweren Auswärtsspiele in Breinig und Nierfeld und auf die Heimpartie gegen die unbekannte Mannschaft von Buschbell Munzur will der Trainer zumindest einen Punkt nachlegen, er träumt aber insgeheim von drei Zählern. „Mit einem Sieg würden wir nicht sofort so stark unter Druck stehen.“

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