Erster Teil des Jahresrückblicks: Skilift kommt nicht in Schwung

Von: Fortsetzung folgt
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Im Januar geht an der Haltestelle Fringshaus an der B 258 ein Gelenkbus in Flammen auf. Foto: psm

Nordeifel. In wenigen Tagen neigt sich das Jahr 2016 dem Ende zu. Auch der Blick der Lokalredaktion geht zurück auf ein bewegtes Jahr in der Nordeifel. Die Flüchtlingssituation entspannt sich auch in der Eifel allmählich, dafür gibt es andere Themen, die die Öffentlichkeit bewegen. In Simmerath steht im Herbst die Seniorenresidenz kurz davor, zwangsweise geschlossen zu werden, und in Kesternich kämpft eine Elterninitiative um den Fortbestand der Grundschule. Hier nun Teil eins des Rückblicks auf das Jahr 2016 in der Nordeifel.

Januar

3. Die 78-jährige Klara Hermanns schließt die letzte Kneipe in Rohren. Die Gaststätte Dederichs war lange Zeit der Mittelpunkt des Dorflebens.

5. Das blühende Leben: Mit 262 Neugeborenen im Jahr 2015 klettert die Geburtenrate im Simmerather Krankenhaus St. Brigida im Vergleich zu 2014 erneut.

6. In Roetgen ist ein neues Wohnheim für Flüchtlinge geplant. Rund 120 Bürger kommen zu einer Informationsveranstaltung in den Bürgersaal.

11. Ein Gelenkbus brennt an der Haltestelle Fringshaus vollkommen aus und löst einen Großeinsatz sowie einen langen Stau im Berufsverkehr aus. Dabei behauptet ein Zeuge, bereits Tage zuvor eine Rauchentwicklung am gleichen Fahrzeug gesehen zu haben.

18. Spektakuläre Verfolgungsjagd in der Eifel: Ein 32-Jähriger kündigt seinen Suizid an, kann aber nach einer rasanten Fahrt durch die Eifel nach zwei Stunden von der Polizei gestoppt werden.

21. Der große Skilift in Rohren wird erstmals nach 40 Jahren nicht für den Winterbetrieb umgerüstet. Gründe sind unter anderem das unbeständige Wetter und die neue Staffelung beim Fremdenverkehrsbeitrag der Stadt Monschau.

28. Einen wegweisenden Beschluss fassen die politischen Gremien für Kesternich: Die Umsetzung des neuen Sport- und Kulturzentrums rückt näher. Wesentlichen Anteil daran hat auch ein Sponsor, der 200000 Euro für den Bau eines Kunstrasenplatzes bereit stellt.

31. Rainer Jakobs hat als singender Hirte in der Landschaftskrippe in der Pfarrkirche Höfen wieder einen neuen Spendenrekord aufgestellt. Seit dem 5. Dezember hat er insgesamt 67350 Euro für die Kinderkrebshilfe gesammelt.

Februar

4. In den Rathäusern herrscht Ausnahmezustand: Am Altweiberdonnerstag stürmen wieder etliche Karnevalsnarren die Rathäuser und läuten damit die jecken Tage in der Nordeifel ein.

13. Die Interessengemeinschaft Schwalbenschule Kesternich hat noch nicht aufgegeben. Sie startet einen Einwohnerantrag zum Erhalt der Grundschule.

15. Weiße Bescherung in der Eifel: Ein Schneeeinbruch überrascht viele Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit. Etliche Busse und Lkw bleiben liegen.

22. Vandalismus auf dem Gelände der Sekundarschule in Simmerath: Unbekannte kippen Müllcontainer um, zündeln im Pauseneingang und brechen in den Keller ein.

27. Im Lammersdorfer Wald nimmt der Windpark langsam Gestalt an. Die Rodung für die sieben Windkraftanlagen hat begonnen.

März

6. Ein halbes Jahrhundert Gott und den Menschen gedient: Pfarrer Karl Schnitzler feiert in der GdG Monschau sein goldenes Priesterjubiläum im Rahmen eines Dankgottesdienstes.

18. Für die Rursee-Schifffahrt heißt es Leinen los: Die neue Saison startet auf dem Rursee und dem Obersee, und die vier Fahrgastschiffe stehen wieder für Gäste bereit.

20. Beim Training zum 61. Wildwasserrennen auf der Rur in Mon-schau ereignet sich ein Unfall. Die Strecke wird daher für den Wettkampf entschärft.

23. Die Aufregung um die Flüchtlingskrise ist spürbar zurückgegangen: In den vier Erstaufnahmeeinrichtungen in Monschau und Simmerath leben nur noch 323 Personen.

26. Das Tempo soll rausgenommen werden: Auf Höhe der Jugendherberge Rurberg sollen Rüttelstreifen in die Fahrbahn eingebaut werden, um das Tempo und den Lärm von Motorradfahrern ein wenig zu regulieren.

29. Im Grünental soll ein interessantes Projekt auf den Weg gebracht werden. Auf den Relikten des alten Tuchmachergebäudes soll eine Kurklinik entstehen.

30. Der Vennbahnradweg hat voll eingeschlagen: In einer Analyse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs landet er auf Platz fünf in der Kategorie „beliebteste Radfernwege im Ausland“.

(Fortsetzung folgt)

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