Erlebnis- und genussreiche Wandertage mit dem Eifelverein Lammersdorf

Von: bl
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Highlights am laufenden Band: Die Winterwandertage des Lammersdorfer Eifelvereins führten durch die faszinierendsten Landschaften des Monschauer Landes, z. B. durch das Imgenbroicher Venn. Foto: Bernd Läufer

Lammersdorf. Auf dem Tisch in der Schutzhütte brennen Teelichter. Dazwischen stehen Warmhaltekannen mit Glühwein. Die zwei Kuchen werden vorsichtig aus dem Rucksack genommen, aufgeschnitten und verteilt. In der Tat: Die 31. Winterwandertage des Lammersdorfer Eifelvereins waren auch etwas für Gourmets. Und das auf zweifache Weise.

Neben den kulinarischen gab es auch noch jede Menge erwanderte Erlebnisse zwischen Schwammenauel und Hohem Venn. Verzichten mussten die 93 Teilnehmer bei den sieben Wanderungen vom 27. bis 30. Dezember lediglich auf den Schnee. Doch daran hat man sich aber schon fast gewöhnt.

Dass der erste Tag Widdau zum Ziel hat, ist Kult. Auf den Höhen von Eicherscheid und Hammer konnten sich die Wanderer vom Sinn und Zweck der Flurhecken überzeugen, die einen guten Teil des heftigen Windes abhielten. Nach einer ausgedehnten Mittagspause in Widdau kehrten diejenigen, die sich für die kürzere Variante entschieden hatten, mit Werner Schulz auf direktem Weg durchs Belgenbachtal zum Ausgangspunkt zurück. Die „Langstreckler“ um Hildegard Felser-Kriener machten noch einen ausgedehnten Schlenker über den Eifelsteig zum Eifel-Blick „Grünental“ – und waren froh, gerade noch beim letzten Tageslicht an den Autos zu sein.

Die von Ingbert und Johannes Babst geführte Wanderung links und rechts der Weißen Wehe war geprägt von den unterschiedlichen Charakteren des weitläufigen Waldgebiets, von den zahlreichen Bächen und von den sumpfigen Auen der Wehe. Vor zwei Jahren mussten sich die Wanderer hier noch durch kniehohen Schnee kämpfen. Diesmal gaben stark vermatschte Wege der Tour ihre ganz besondere Note und stellte die Schuhputzer daheim vor eine unerwartete Herausforderung.

Schöne Aussichten

Obwohl die beiden Touren am 29. Dezember unter dem Thema „Das sind ja schöne Aussichten“ standen, starteten sie von Erkensruhr aus zunächst im Regen. Petrus hatte dann aber doch ein Einsehen. Rechtzeitig mit Erreichen der Dreiborner Hochfläche verschwanden auch die letzten Tropfen.

Die kürzere Strecke unter der Leitung von Siegfried Breuer und Albert Leister führte am Rand des Nationalparks vorbei nach Leykaul und von dort aus durch das Püngelbachtal zum Forsthaus Dedenborn. Auf der längeren Tour nahmen Elisabeth und Bernd Läufer ihre Gefolgschaft am Helingsbachs entlang mit zu einem Rundgang um Dreiborn und über die Hochfläche bis Leykaul. Unter den dicht über den Köpfen jagenden Wolken bot sich eine Fernsicht bis hin zur Hohen Acht nach Süden und nach Norden hin auf die Berge und Orte des Vennrandes.

Das schöne Wetter für ihre Wanderung hatten Christiane und Dieter Witthaus frühzeitig bestellt. So schien am 30. Dezember folgerichtig fast den ganzen Tag über die Sonne. Der Weg verlief von der Schönen Aussicht bei Schmidt aus hinab zum Rursee und vorbei an der „Eifeler Steilküste“ nach Hasenfeld. Weiter ging es zunächst über den Wildnis-Trail und dann über verschlungene Wege und Pfade nach Schmidt zurück – unterbrochen von der eingangs erwähnten Schlemmerpause.

Auf der traditionellen Vennwanderung am 31. Dezember bescherten Elmar Babst und Robert Johnen den Teilnehmern zwei der beeindruckendsten Landschaften, die das Monschauer Land zu bieten hat. Über die Faszination, die das Imgenbroicher Venn zu jeder Jahreszeit ausübt, braucht man nicht viel zu sagen. Dann folgten der Steling mit seiner grandiosen Fernsicht und die weitläufige Heckenlandschaft von Mützenich. Belohnung mit einem Glas Sekt zu. Kein Zweifel: Mit dem Lammersdorfer Eifelverein unterwegs zu sein ist etwas für Genießer.

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