Entsorgungs- und Logistikcenter feiert Sommerfest

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Vertreter aus Politk und Verwaltung beim Monschauer Sommerfest und „Alte-Schuhe-Tag“. Auf dem Foto zu sehen (von links): Roger Nießen (Gem. Simmerath), Margareta Ritter (Stadt Monschau), Rüdiger Hohn (AWA Service GmbH), Anita Buchsteiner (Gem. Roetgen), Karl Rambadt.

Monschau. Trotz leichten Dauerregens fanden über 200 Paar „alte Schuhe“ den Weg zum Entsorgungs- und Logistikcenter in Monschau-Imgenbroich (ELC Süd), wo am vergangenen Samstag das Sommerfest unter dem Motto „Alte-Schuhe-Tag“ stattfand.

Karl Rambadt, Geschäftsführer der AWA Service GmbH und Technischer Leiter der AWA Entsorgung, begrüßte Vertreter aus Politik und Verwaltung und wies in seiner Rede auf die zahlreichen Entsorgungsmöglichkeiten an diesem Standort hin.

So wurden seit Anfang des Jahres bereits 9000 Anlieferungen gezählt. „Davon waren über 7000 Anlieferungen kostenlose, weil es reine Wertstoffanlieferungen waren“, so Karl Rambadt. „Damit sei“, so der Technische Leiter weiter, „der Wertstoffgedanke bei der Eifeler Bevölkerung angekommen“.

Dies beweise auch die gute Kooperation mit dem Sozialwerk Eifeler Christen e.V., die seit Inbetriebnahme im vergangenen Oktober noch gebrauchsfähige Gegenstände sowie Alttextilien und Schuhe am ELC Süd annehmen und in ihrem Sozialkaufhaus zu günstigen Konditionen an Bedürftige weitergeben. Dieses Angebot würde auch rege genutzt. Zudem können die Bürger aus Monschau ihre Grünabfälle kostenlos am ELC Süd abgeben. Die Öffnungstage und die Lage des ELC Süd, die im Vorfeld der Inbetriebnahme mehrfach diskutiert worden seien, wurden durch die hohe Kundenzufriedenheit und Akzeptanz zwar grundsätzlich entkräftet, dennoch würde an Optimierungen gearbeitet.

Die Erfahrungen mit der Platzorganisation, der Beschilderung und der Verkehrsführung würden aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit in die Planungen des neuen ELC Rurbenden (Gemeinde Niederzier) einfließen.

Abschließend ging Rambadt in seinen Ausführungen auf die geschätzte Menge von rund 415.000 Paar alten Schuhen ein, die im Gebiet des ZEW pro Jahr anfallen. Dies sei der Grund für eine getrennte Erfassung und Sammlung. Die Ware würde nach einer Sortierung an einen Verwerter gegeben, der selbst über eine große Anzahl an Second-Hand-Kaufhäusern verfügt. Ware, die hier nicht vermarktet werden kann, wird außerdem für den Export vorbereitet.

Vor Ort konnten sich die zahlreichen Besucher an diesem Tag viele Detailinformationen zur Verwertung von Alttextilien und Schuhen bei dem Stand der Abfallberatung abholen – trotz Regen eine gelungene Veranstaltung!

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