Entsorgerwechsel jetzt auch formal abgesichert

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Monschau. Um auf Nummer sicher zu gehen, änderte der Monschauer Stadtrat jetzt noch einmal seinen Beschluss zur Übertragung der Abfallbeseitigung auf die Regioentsorgung vom 28. Juni geringfügig ab.

 Bekanntlich übernimmt der Entsorgungszweckverband Regioentsorgung ab 1. Januar 2017 die Abfallbeseitigung im Stadtgebiet Monschau. Im Zuge der weiteren Abstimmung stellte sich aber heraus, dass aus „formalrechtlichen Gründen“ eine abgeänderte Formulierung des Ratsbeschlusses erforderlich ist. Dieser Empfehlung folgte jetzt der Stadtrat. Bürgermeisterin Margareta Ritter sagte, dass es um „gerichtsfeste“ Formulierungen gehe. „Inhaltlich ändert sich nichts.“

Für CDU-Fraktionssprecher Micha Kreitz änderte die Neufassung des Beschlusses nichts am entscheidenden Punkt, dass die Stadt Monschau auch weiterhin das Ziel verfolge, den Bürgern eine möglichst kostgünstige Abfallentsorgung anbieten zu können. Dazu gehöre beispielsweise die Beibehaltung des Wiegesystems wie auch fortan die vergünstigte Bereitstellung von Windelsäcken.

SPD-Sprecher Gregor Mathar sah im Entsorgerwechsel auch die Chance, dass die Stadt Monschau ihre Einflussmöglichkeiten auf die Abfallentsorgung wahrnehme könne, denn mit Abfall lasse sich bekanntlich auch viel Geld verdienen.

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