Entlastung für Pendler: Mehr Busse Richtung Eifel

Von: Hanna Sturm
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Aachen. Für Pendler zwischen Aachen und der Eifel ist es eine lang ersehnte Nachricht: Der Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein (RVE) hat die Busverbindung zwischen Aachen und den Eifelkommunen Simmerath und Monschau ausgebaut.

„Diese Strecke war schon immer sehr stark frequentiert, und in den letzten Jahren ist die Zahl der Fahrgäste noch weiter angestiegen”, erklärt Siegfried Dargatz, Geschäftsführer der RVE.

Schon seit dem Fahrplanwechsel im Juni verkehren die Linien SB 63 und 166 in den Stoßzeiten montags bis freitags am Nachmittag im 30-Minuten Takt von Aachen über Roetgen bis nach Monschau oder Simmerath, während zwischen 6 und 8 Uhr morgens in der Gegenrichtung sogar alle 20 Minuten ein Bus fährt.

Neben der Aufstockung des Fahrtaktes soll aber auch die Busfahrt an sich für die Fahrgäste angenehmer werden. Die Busse auf diesen Strecken seien in der Vergangenheit häufig überfüllt gewesen, erklärt Henry Rohde, RegioCenter-Leiter der RVE in Aachen. „Auf diesen langen Fahrstrecken von bis zu einer Stunde ist es nicht zumutbar, dass Fahrgäste die ganze Zeit stehen müssen.”

Deshalb wurden fünf neue Gelenkbusse angeschafft, die nun anstelle der bisherigen, kleineren Busse auf beiden Strecken eingesetzt werden und so für Entspannung sorgen. In den 18 Meter langen Gefährten können in Zukunft 53 Menschen einen bequemen Sitzplatz finden.

Aber nicht nur für die Pendler aus der Eifel, sondern auch für Besucher des Nationalparks Eifel bedeutet die Verbesserung im öffentlichen Nahverkehr eine größere Flexibilität und höheren Fahrkomfort.

„Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, in der momentan angespannten wirtschaftlichen Lage eine so hohe Investition für die Zukunft zu tätigen”, sagte Siegfried Dargatz und bedankte sich beim Aachener Verkehrsverbund (AVV) für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung der neuen Busse.

Auch Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden sieht die Ausweitung des Linienverkehrs zwischen Aachen und der Eifel als eine weitere positive Entwicklung. „Es ist gut, dass wir eine bessere und dichtere Anbindung an die Eifelräume haben.” Auch im Hinblick auf die Umwelt sei der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sehr wichtig, so OB Linden. „Besonders aber freut es mich, dass die Busse rot sind.”
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