Nordeifel - Entlassfeier an der Förderschule Eicherscheid

Entlassfeier an der Förderschule Eicherscheid

Von: M.S.
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Abschied von sieben Förderschul-Absolventen nahmen Rektor Robert Knauff (vierter von links) und sein Lehrerkollegium. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. Abschiedsschmerz und Aufbruchstimmung bestimmte die Abschlussfeier der Jahrgangsstufe drei an der Förderschule Nordeifel in Eicherscheid. Schüler, Eltern, Familien und Lehrer und Gäste folgten dem guten Brauch, diesmal sieben, ausschließlich männliche Absolventen in den „Ernst des Lebens“ mit einem Programm der Lebensfreude und wohlmeinenden Ratschläge zu entlassen.

Die Schulgemeinde wünschte den Scheidenden auf ihre Weise und per Riesenlettern Glück: „Alles Gute auf eurem Weg!“ In der Gymnastikhalle der Aula begrüßte Schulleiter Robert Knauff rund 100 Gäste. Er berichtete, dass die Absolventen am Vortag der offiziellen Zeugnisübergabe bereits zünftig Abschied gefeiert hätten, schließlich bedürfe es ja für den bedeutsamen Event einer Generalprobe. Fünf Abschlussschüler werden berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen, zwei weitere erwarben die Hauptschulreife. Sie berechtigt dazu, ans Simmerather Berufskolleg zu wechseln.

Schulbetrieb bis 2018 gesichert

Knauff, der am Rande bekanntgab, dass der Schulbetrieb der Einrichtung noch bis zum Jahre 2018 gewährleistet sei, zeigte sich erfreut und stolz: „Zum ersten Mal in unserer über 40-jährigen Schulgeschichte gelang es unserem Mitschüler Armin Tings aus Konzen, die zentrale Hauptschul-Abschlussprüfung mit gutem Ergebnis und allem, was dazugehört, zu schaffen. Nun ist er berechtigt, die Bildungsziele der Realschule ins Visier zu nehmen.“ Ehe er das Mikrofon an seinen Lehrerkollegen und Moderator Ulrich Wetter-Wendt übergab, machte er den sieben Zeugnisempfängern ein im Saal mit Schmunzeln quittiertes Geständnis: „Ich habe euch im Laufe der Jahre lieb gewonnen und lasse euch ungern und mit besten Wünschen für eure Zukunft ziehen. Allerdings – es gab auch nervende Augenblicke, da hätte ich euch weit weg von mir gewünscht!“

Simmeraths GdG-Pfarrer Michael Stoffels und sein evangelischer Amtsbruder Volker Böhm zelebrierten einen ökumenischen Gottesdienst. Pastor Stoffels verglich den nun endenden Lebensabschnitt der sieben jungen Eifeler mit „Jesus, unserem guten Hirten“. Er halte die Tür zum sicheren Stall stets geöffnet.

Dann bat Pascal Salibu zum mitreißenen Trommelkonzert mit Förderschülern. Der temperamentvolle Senegalese ist schon 17 Jahre Gast der Förderschule.

Ulrich Wetter-Wendt demonstrierte anhand von Geschenken der Unterstufe an die „Großen“ samt Fotos, „wie an unserer Schule sieben junge Männer zu Kerlen heranwuchsen “.

Roetgens Bürgermeister Eis stellte fest, das an der Förderschule erworbene Wissen und Bildung böten die Chance, „ Heimat und sicheren Hafen Unterrichtsstätte zu verlassen, um zu neuen Ufern aufzubrechen. unterstützten“.

Vor Ausgabe der Zeugnisse erfreute die Musik-AG die Gäste, die Mittelstufe bat zum unterhaltsamen Millionär-Quiz, und eine Fotogalerie weckte Erinnerungen an die Schulzeit, Exkursionen und Freizeitmaßnahmen.

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