Strauch - Entedankzug in Strauch: Eierlikör, Obst und Sonne satt

Entedankzug in Strauch: Eierlikör, Obst und Sonne satt

Von: maxs
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Geeignet für ein Sonnenbad: Auch ein Bett im Kornfeld war beim Straucher Erntedankfest zu bestaunen. Foto: Max Stollenwerk

Strauch. Die wohl wichtigste Zutat für einen erfolgreichen und gut besuchten Straucher Erntedankzug war gegeben: Die Sonne strahlte um die Wette mit den Teilnehmern und Besuchern des Erntedankzuges in Strauch, so dass sich die umfangreichen Mühen bei den Vorbereitungen gelohnt hatten.

Nach der Sonntagsmesse um 10 Uhr zog es viele der Besucher gar nicht erst nach Hause, sondern sie verweilten rund um Pfarrheim und Kirche, um reichlich Sonne zu tanken und die ersten kühlen Getränke zu genießen.

Pünktlich um 14 Uhr startete dann der freudig erwartete Zug, passend zum sonntäglichen Spätsommerwetter, in der Sonnenstraße seinen Weg durch die Straucher Straßen. Es waren etliche kreativ geschmückte Motivwagen und verkleidete Fußgruppen zu bestaunen. Neben einem „Bett im Kornfeld“, das durch die Straßen gezogen wurde und wohl auch unter anderem mit Korn gefüllt war, waren auch die „fleißigen Bäuerinnen unterwegs“, die selbst gebackenen Kuchen unter das Volk brachten.

Die zahlreichen Zuschauer, die den Straßenrand säumten und sich zu großen Teilen an der Ecke Kölner Straße/Monschauer Straße einfanden, lauschten während der ein oder anderer Leckerei den drei Musikgruppen aus Rollesbroich und Strauch, die ebenfalls den Zug begleiteten. Auffällig war zudem, dass eine große Anzahl Kinder und Jugendlicher am Zug teilnahm, die ein erfrischendes Bild abgaben.

Die Freiwillige Feuerwehr durfte beim Erntedankumzug natürlich auch nicht fehlen und beteiligte sich auf eine für sie doch eher ungewöhnliche Art und Weise. Anstatt dem Löschen nachzugehen, das die eigentliche Kernaufgabe ist, beschäftigten sich die Männer der Feuerwehr dieses Mal mit dem Brennen. Über einem kleinen Lagerfeuer brannten sie den Schnaps in einem großen Kessel und löschten damit zumindest den Durst des einen oder anderen Besuchers.

Während des Zuges ragten aus zahlreichen Häusern Straucher Dorffahnen hinaus, die sich passend in das bunte Bild des Erntedankzuges einreihten. Der mächtige Wagen um Hahnenkönig Frank Scheen bildete den Abschluss des gelungenen Straucher Erntedankzuges. Während dieser hoch oben auf dem Wagen thronte, setzte sein Gefolge das Motto des Wagens durchaus kreativ um. „Mit nem Bierchen in der Blutbahn, kann man tanzen wie ein Truthahn“, lautete der Leitspruch, dem auch Folge geleistet wurde.

Der Großteil der Besucher hatte nach dem Zug offensichtlich nicht vor, den Heimweg anzutreten. „Ich will den Zug unbedingt noch einmal gucken!“, lautete wohl nicht nur die Forderung dieser jungen Dame an ihre Mutter. Nachdem der Zug sich bis zur Gaststätte Jägerstube durch die Straßen geschlängelt hatte, drehte er dort nach einer kurzen Pause.

Die Teilnehmer hatten für den Rückweg noch reichlich Proviant im Gepäck, so dass sich das kurze Warten für die Zuschauer gelohnt hatte. Nach dem zweiten Durchgang zog es die Gäste dann in Richtung Pfarrheim. Bei dem einen oder anderen Getränk vermischten sich dort schnell die Teilnehmer des Zuges mit den Gästen. Während im Pfarrheim eine ausgedehnte Cafeteria sowie ein Imbiss zur Stärkung einluden, wurden im Pfarrheim die schönsten und kreativsten Gruppen für ihre Mühen ausgezeichnet, um anschließend noch einige Zeit zu verweilen und den sonnigen Tag ausklingen zu lassen.

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