Energieberatung für Roetgener Hausbesitzer

Von: Günther Sander
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Stehen in Sachen Energieberatung ab sofort in den Startlöchern: Annika Thelen, Gerhard Weiß, Bürgermeister Manfred Eis und Michael Stephan (von links). Foto: Günther Sander

Roetgen. Besondere Aktionen, von der Verbraucherzentrale NRW (Beratungsstelle Alsdorf), unterstützt von „altbauplus“, seien längst schon Tradition, hob Bürgermeister Manfred Eis bei einem Pressegespräch im Rathaus hervor. Erfreulich sei diesmal, dass der Start eines besonderen Beratungsangebotes ausschließlich für Roetgener Bürger, im Rahmen einer sogenannten Haus-zu-Haus-Aktion installiert, allen Interessenten in Sachen Energieberatung erhebliche finanzielle Vorteile bringe.

In der Tat, Diplom-Ingenieur Gerhard Weiß (Verbraucherzentrale und Energieberatung in der Städteregion Aachen) spricht gar von einem „Spottpreis“. Dank der Förderung der Städteregion werde eine ausführliche Energieberatung diesmal statt für 60 Euro nun für 20 Euro angeboten. Die Aktion ist zeitlich vom 2. September bis Ende Oktober limitiert, es können nur maximal 100 Teilnehmer sich dafür melden.

Die Gemeinde Roetgen ist als Kooperationspartner bei der Aktion mit dabei. Bürgermeister Eis: „Jetzt sollte man die Chance nutzen, bei den 100 Teilnehmern dabei zu sein. Also, rasch zum Hörer greifen.“ Geschäftsführer Michael Stephan („altbauplus“) empfiehlt die Beratung vor Ort, am Telefon könne man die Interessenten nicht ausführlich genug informieren. „Viele fragen, ob sich die Maßnahme überhaupt lohne“, so Stephan.

Er ist sich sicher, die Investition werde sich auszahlen, nicht nur bei Neubauten, auch bei älteren Gebäuden. Die bisherige Resonanz bewertet er als gut, das Angebot werde entsprechend angenommen. Gerhard Weiß spricht speziell das Heizen an, dass von Jahr zu Jahr teurer werde. „Der Druck wächst, die Heizkosten steigen. Wir wollen gezielt aufzeigen, wie man sinnvoll entgegenwirken kann.

Selbst die kleinste Maßnahme sei interessant, verspricht er, denn mit einer Sanierung wachse auch die Wertsteigerung des Hauses. Weiß und Stephan betonen, jede Beratung verlaufe individuell. Interessant sei auch, dass es Fördermittel gibt, die man nutzen sollte. Und noch eines sagt Weiß entschieden: „Wir nehmen den Firmen keine Arbeit weg, im Gegenteil, wir verschaffen ihnen welche.“

Im Roetgener Rathaus sitzt Annika Thelen vom Bauamt in den Startlöchern, um ab sofort Auskunft zu erteilen. Das Ganze sei kein Verkauf, lediglich eine Beratung. „Allerdings nur für Roetgen, Rott und Mulartshütte kommen später dran“, so Thelen. In Roetgen kommen im ausgewählten Gemeindebereich folgende Straßen in Frage: Wilhelmstraße, Roetgenbachstraße, Faulenbruchstraße, Brandstraße, Schwerzfelder Straße, Offermannstraße sowie im Ortsbereich Roetgen alle Häuser, die vor dem 1. Januar 1995 errichtet wurden.

Nähere Auskünfte gibt es bei der Verbraucherzentrale unter E-Mail alsdorf.energie@vz-nrw.de; bei „altbauplaus“ unter info@altbauplus.de und beim Bauamt in Roetgen unter annika.thelen@gemeinde.roetgen.de.

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