Energieausweise für zwei Schulen

Von: P. St.
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Vier Energieausweise für die Grundschulgebäude in Simmerath und Kesternich überbrachte jetzt Walfried Heinen (li.), Kommunalbeauftragter der RWE Deutschland, der Gemeinde Simmerath. Beigeordneter Roger Nießen und Hans-Jürgen Hüpgens (re.), zuständig für das Gebäudemanagment bei der Gemeinde Simmerath, nahmen die Zertifikate entgegen. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Vier Energieausweise wurden jetzt den Grundschulen Simmerath und Kesternich überreicht. Damit wird bescheinigt, dass die Auflagen des Gesetzgebers zur Energieeinsparung in diesen Objekten erfüllt wurden.

Überbringer der Zertifikate und der guten Nachricht war Walfried Heinen, Kommunalbeauftragter der RWE Deutschland. Der Energieversorger hat ein Effizienzprogramm entwickelt, womit kommunale Liegenschaften finanziell bei der energetischen Sanierung unterstützt werden.

Aus dem so genannten „5000 Rathäuser-Programm” für Kommunen kamen kürzlich die beiden Grundschulgebäude in Simmerath und Kesternich so in Genuss von zusammen 7500 Euro. Damit wird das Ziel verfolgt, den Kohlendioxidausstoß zu vermindern.

Bei der Übergabe der Energieausweise im Rathaus freute sich Simmeraths Beigeordneter Roger Nießen darüber, dass mit dieser Unterstützung der Energieversorger „seine Verbundenheit mit der Region” zum Ausdruck bringe.

Handlungsempfehlungen

Die Energieausweise geben Auskunft über die Gesamteffizienz der Gebäude und zeigen Handlungsempfehlungen zur Energieeinsparung und für mögliche Modernisierungsmaßnahmen auf. Der Gesetzgeber verlangt in der neuesten Energiesparverordnung, dass öffentlichen Gebäude ab 1000 Quadratmetern Nutzfläche seit dem 1. Juli 2009 entsprechende Nachweise beizubringen haben.

Bereits zuvor haben das Rathaus in Simmerath und die Grundschule Lammersdorf im Zuge der Gebäudesanierung vom RWE-Energieeffienzprogramm profitiert, die im Rahmen des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung in Angriff genommen wurden.

Für die die Altbautrakte an den Grundschulen in Kesternich und Simmerath wurde von einem Ingenieurbüro eine umfassende Handlungsempfehlung erarbeitet. So sollen z. B. die Glasbausteine in der Grundschule Simmerath, die als eine besonders große Energiesünde gelten, verschwinden.

Die jetzt ausgestellten Energieausweise gelten für einen Zeitraum von 10 Jahren.
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