Endspiel-Stimmung an der Bachstraße!

Von: kk
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Unterschiedlicher hätte die Gemütslage im Lokalderby vergangenen Sonntag nicht sein können: Während die Spieler des FC Roetgen mit ihrer eigenen Schwäche bei Standards hadern, jubeln die Eicherscheider mit ihrem Torjäger Stefan Kwasnitza. Ob es für die Germanen auch heute Grund zum Jubeln geben wird? Es wäre ein großer Schritt in Richtung Bezirksliga, vor allem nach der Dienstag-Niederlage des SC Kellersberg. Foto: H. Schepp

Nordeifel. Die gesamte Kreisliga A Aachen blickt am Donnerstagnachmittag an die Eicherscheider Bachstraße, wo Germania Eicherscheid Eintracht Verlautenheide zum Topspiel erwartet. Mehr Gipfeltreffen wie Donnerstag in Eicherscheid geht nicht, denn an der Bachstraße treffen die beiden besten Teams der Liga aufeinander.

Im ersten Saisonabschnitt schien die Gruppe aus dem Aachener Nordosten die Meisterschaft im Alleingang zu entscheiden. Gegen Ende der Hinrunde und in den ersten Spielen der Rückrunde nahmen die Blau-Gelben sich aber eine Auszeit, in der sie von 21 möglichen Punkten nur sechs holten.

Durch die Negativserie musste man den Platz an der Sonne für die Eicherscheider räumen, und Ende März entschied man sich am Heider Hof Weg für einen Trainerwechsel. Für Sascha Bohne übernahm Andy Baur, der vor einigen Jahren noch für den SV Rott im Mittelfeld spielte, den Platz am Regiepult. Mit dem neuen Trainer fand man wieder in die Erfolgsspur zurück und feierte zuletzt fünf Siege in Folge.

Team der Stunde in der Liga sind aber zweifelsohne die Eicherscheider, die unter Trainer Wilfried Schmitz von Sieg zu Sieg eilen. 14 Siege in Folge sprechen eindeutig für die Blau-Weißen, die nach dem Derbyfrust in der vergangenen Spielzeit wieder eine Derbylust entwickelten und die drei Eifelderbys alle überzeugend gewinnen konnten.

„Wir sind schon zufrieden“, blickte Trainer Wilfried Schmitz nach dem 4:1-Sieg im Derby beim FC Roetgen auf eine fantastische Serie zurück, die nach Wunsch des Trainers auch noch ein paar Spieltage halten sollte. Nach dem Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten stellt sich am Sonntag der Vorletzte JSV Baesweiler im Eifeldorf vor, und eine Woche später reist die Germania zum Tabellendritten SC Kellersberg.

„Die nächsten drei Spiele werden entscheidend sein, wo unser Weg hingeht“, hat der Coach insgeheim drei weitere Siege eingeplant, mit denen man dem Ziel Meisterschaft schon ziemlich nah kommen würde.

Primäres Ziel ist für Wilfried Schmitz die Meisterschaft, obwohl selbst der Tabellenzweite aus aktueller Sicht mit einem Quotienten von 2,37 an zweiter Stelle auf Mittelrheinebene liegt und eine realistische Aufstiegschance über diese Regelung hat.

Zwei Dinge sind am Donnerstagnachmittag für die Kicker des TuS Mützenich neu: Sie bestreiten wegen der Sportplatzsanierung in Mützenich ihr erstes von fünf Heimspielen auf dem Sportplatz in Imgenbroich, und nach der freundschaftlichen Trennung von Trainer Wolfgang Zimmer sitzt mit „Mika“ Bongard ein neuer Coach auf der Trainerbank. Er wird als Interimslösung bis zum Saisonende die Grün-Weißen coachen, nach der Sommerpause übernimmt dann wie geplant Stefan Carl den Trainerjob.

Da der neue TuS Coach in der laufenden Saison etliche Spiele in der A-Liga beobachtete, ist sie kein Neuland für ihn. Den aktuellen Gegner konnte er zwar noch nicht unter die Lupe nehmen, jedoch kennt er einige Leistungsträger der Kohlscheider noch aus seiner Trainerzeit beim FC Roetgen.

Da Bongard den Trainerjob erst am Dienstag übernommen hat, wird er keine wesentlichen Veränderungen vornehmen. „Dafür war keine Zeit, aber wir werden alles dransetzen, um den Abstieg abzuwenden“, hält „Mika“ Bongard mit Blick auf das Restspielprogramm, den Klassenerhalt noch für möglich. Allerdings wartet auf ihn und sein Team ein stressiger Monatsstart mit sechs Spielen in 18 Tagen.

Nach der 3:5-Niederlage gegen Borussia Brand war TV Konzens Trainer Georg Bauer richtig sauer. „Wir haben in der Abwehr ganz schlecht gestanden und dem Gegner das Tore schießen viel zu einfach gemacht. Wenn man zu Hause drei Tore schießt, muss man gewinnen“.

Donnerstagmittag, zur ungewohnten Anstoßzeit um 13 Uhr, haben die Schwarz-Gelben beim Tabellenletzten, Union Mariadorf-Hoengen Termin. Auch wenn der neue Alsdorfer Fusionsverein sich an das letzte Erfolgserlebnis – das war am 7. Spieltag – kaum noch erinnern kann, warnt Georg Bauer sein Team davor, den Gegner zu unterschätzen. „Auf diesem Platz wird es schwer genug, gegen die zu gewinnen“, erinnert er sein Team an die holprigen Platzverhältnisse und dass der Gegner überhaupt nichts mehr zu verlieren hat.

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