Endlich Sommerwetter im trockenen August

Von: kjl
Letzte Aktualisierung:
12978272.jpg
Beständiger Hochdruck bestimmte die die beiden letzten August. Auch die Eifel erlebte noch einmal eine regelrechte Hitzewelle. Die Landwirte konnten bei anhaltender Trockenheit ihr Heu einfahren. Foto: P. Stollenwerk

Eifel. Nordeifel. Die wohl treffendste Charakteristik des Sommers 2016 erfolgte durch die Schlagworte „beständig unbeständig“. Für den Monat August traf das aber nicht zu. Nach kühlem Start folgten im letzten Monatsdrittel sogar Hitzerekorde bei anhaltender Trockenheit.

 Man mag es kaum glauben, der meteorologische Sommer war rund um Monschau und Aachen insgesamt 0,5 Grad zu warm (1. Juni bis 31. August). Schließen wir den Blick auf den Sommer 2016 mit den meteorologischen Daten zum August ab. Die Durchschnittstemperaturen von 16,9 Grad in Monschau-Höfen und 18,3 Grad in Aachen lagen nur 0,4 Grad bis 0,8 Grad über dem 30-jährigen Klimamittel. Nach einer etwas unterkühlten ersten Monatshälfte fühlten sich viele schon in den Herbst versetzt.

In den Alpen fiel der erste Schnee und im Hohen Venn gab es am 11. August den ersten Bodenfrost (Elsenborn -2 Grad und Kalterherberg -1 Grad). Dann zur Monatsmitte kam das erste beständige Hoch (Gerd) nach der wochenlangen Flaute. Sonnenschein und Badewetter kamen leider erst zum Ende der Sommerferien und mit den ersten Schultagen gab es dann sogar eine echte Hitzewelle. Vom 24. bis 28. August stieg das Thermometer in den Niederungen über 30 Grad. Es war die längste Hitzewelle im letzten Augustdrittel seit Beginn mindestens 75 Jahren und sie dauert ja bis Mitte September noch an. Drei bis vier Hitzetage gab es sogar noch oberhalb von 400-500 m Seehöhe.

Mit 31,8 Grad in Mützenich und Höfen, 33,1 Grad in Aachen-Orsbach, 33,9 Grad in Schmidt, 34,2 Grad in Roetgen, 34,5 Grad in Alsdorf und 36,5 Grad in Stolberg wurden am 27.8. die höchsten Augustwerte erreicht. Es gab kaum Unterschiede zwischen den Höhengebieten und dem Aachener Umfeld. Bei der Sonnenscheindauer verhinderte die erste Monatshälfte deutliche Überschüsse, meist wurden Werte von 10-15 Prozent über dem Langzeitwert abgelesen. Hier die Stationen mit Sonnenscheinmessung (ebenfalls kaum Unterschied zwischen Hochlagen und Flachland): Alsdorf-Warden 264 Stunden, Schöneseiffen/Wahlerscheid 243 Stunden, Nideggen-Schmidt und Aachen 225 Stunden und Mützenich-Trift 199 Stunden. Gewitter und Sturmtiefs mit Böen gab es im August nicht und daher blieben auch die Niederschlagssummen sehr gering.

Meist wurden je nach Region gerade mal 25-75 Prozent des Normwertes gemessen. Nur am 2.8. fielen im oberen Nationalpark große Tagessummen (Kalterherberg 32 l/qm, Höfen 26 l), ansonsten blieb es extrem trocken mit hoher Waldbrandgefahr. Hier einige Niederschlagssummen des letzten Sommermonats (Abweichung vom Mittel in Klammern): Roetgen und Stolberg 54 l/qm (75 Prozent), Höfen 53 l (73 Prozent), Monschau-Mützenich 50 l 65 Prozent), Aachen 49 l (72 Prozent), Schöneseiffen Windpark 43 l (63 Prozent), Kermeter 30 l, Windpark Schmidt 23 l (34 Prozent) und in Rurberg nur 19 l/qm (75 Prozent). Auch der September setzt die trockenwarme Spätsommerwitterung fort. Bis Mitte September sollen die Temperaturen noch bei 20-25 Grad liegen. Regen ist kaum zu erwarten.

Man mag es kaum glauben, der meteorologische Sommer war rund um Monschau und Aachen insgesamt 0,5 Grad zu warm (1. Juni bis 31. August). Schließen wir den Blick auf den Sommer 2016 mit den meteorologischen Daten zum August ab. Die Durchschnittstemperaturen von 16,9 Grad in Monschau-Höfen und 18,3 Grad in Aachen lagen nur 0,4 Grad bis 0,8 Grad über dem 30-jährigen Klimamittel.

Nach einer etwas unterkühlten ersten Monatshälfte fühlten sich viele schon in den Herbst versetzt. In den Alpen fiel der erste Schnee und im Hohen Venn gab es am 11. August den ersten Bodenfrost (Elsenborn -2 Grad und Kalterherberg -1 Grad).

Dann zur Monatsmitte kam das erste beständige Hoch (Gerd) nach der wochenlangen Flaute. Sonnenschein und Badewetter kamen leider erst zum Ende der Sommerferien und mit den ersten Schultagen gab es dann sogar eine echte Hitzewelle.

Vom 24. bis 28. August stieg das Thermometer in den Niederungen über 30 Grad. Es war die längste Hitzewelle im letzten Augustdrittel seit Beginn mindestens 75 Jahren und sie dauert ja bis Mitte September noch an. Drei bis vier Hitzetage gab es sogar noch oberhalb von 400-500 m Seehöhe. Mit 31,8 Grad in Mützenich und Höfen, 33,1 Grad in Aachen-Orsbach, 33,9 Grad in Schmidt, 34,2 Grad in Roetgen, 34,5 Grad in Alsdorf und 36,5 Grad in Stolberg wurden am 27.8. die höchsten Augustwerte erreicht.

Es gab kaum Unterschiede zwischen den Höhengebieten und dem Aachener Umfeld. Bei der Sonnenscheindauer verhinderte die erste Monatshälfte deutliche Überschüsse, meist wurden Werte von 10-15 Prozent über dem Langzeitwert abgelesen. Hier die Stationen mit Sonnenscheinmessung (ebenfalls kaum Unterschied zwischen Hochlagen und Flachland): Alsdorf-Warden 264 Stunden, Schöneseiffen/Wahlerscheid 243 Stunden, Nideggen-Schmidt und Aachen 225 Stunden und Mützenich-Trift 199 Stunden. Gewitter und Sturmtiefs mit Böen gab es im August nicht und daher blieben auch die Niederschlagssummen sehr gering. Meist wurden je nach Region gerade mal 25-75 Prozent des Normwertes gemessen.

Nur am 2.8. fielen im oberen Nationalpark große Tagessummen (Kalterherberg 32 l/qm, Höfen 26 l), ansonsten blieb es extrem trocken mit hoher Waldbrandgefahr. Hier einige Niederschlagssummen des letzten Sommermonats (Abweichung vom Mittel in Klammern): Roetgen und Stolberg 54 l/qm (75 Prozent), Höfen 53 l (73 Prozent), Monschau-Mützenich 50 l 65 Prozent), Aachen 49 l (72 Prozent), Schöneseiffen Windpark 43 l (63 Prozent), Kermeter 30 l, Windpark Schmidt 23 l (34 Prozent) und in Rurberg nur 19 l/qm (75 Prozent). Auch der September setzt die trockenwarme Spätsommerwitterung fort. Bis Mitte September sollen die Temperaturen noch bei 20-25 Grad liegen. Regen ist kaum zu erwarten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert