Emotionale Abschiede bei der KG Ruscher Breybrobbele

Von: vju
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Ein paar Tränen flossen bei der Sitzung in Einruhr beim Auftritt der „Flotten Bienen“, denn nach dieser Session ist Schluss. Die „dienstälteste“ Garde der Ruscher Breybrobbele zeigte noch mal ihr ganzes Können. Foto: V. Junker

Einruhr. Emotionale Abschiede, ein großartiges Comeback und ganz viel Karneval in Blau und Weiß – das Programm der ersten Kappensitzung der KG Ruscher Breybrobbele bot jedem Freund der närrischen Jahreszeit etwas.

Kein Wunder also, dass die Stimmung im Einruhrer Eifelhaus schon mit Einmarsch der diesjährigen Tollitäten Verena und Axel Breuer ausgelassen war. Und wenn Prinzessin Vanessa dazu auffordert, den Karneval zu genießen, dann müssen die Ruscher sich hierzu genauso wenig überreden lassen wie dazu, dem Sessionsmotto „Drink doch eine met“ Folge zu leisten.

Auf den „staatsen“ Anblick, den die zahlreichen Garden in Blau und Weiß gemeinsam mit dem Prinzenpaar nach dem Einmarsch boten, folgte ein Abend, bei dem sowohl das gesprochene Wort, als auch die schwingenden Tanzbeine nicht zu kurz kamen.

Die „Blue Dance Stars“ sorgten für den stimmungsvollen tänzerischen Auftakt und lieferten „Ne janz normale Jeck“ alias Christian Haas die perfekte Vorlage, die dieser in seiner Büttenrede mit viel Wortwitz gekonnt vollstreckte. Einen Tanz mit reichlich Akrobatik präsentierte die „Die blaue Legion“, eine Truppe, auf die nicht nur Sitzungspräsident Uwe Zisowsky stolz ist, denn eine reine Männergarde können wenige Vereine der Region bieten.

Auf die ungezwungenen ersten Auftritte folgten eine ganze Reihe emotionaler Momente. So absolvierten die Brüder Peter und Daniel Schmitz, besser bekannt als die „Brüder Eifelschnüss“ einen ihrer letzten Auftritte. Das Dedenborner Duo, das in der „Bütt“ seit Jahren erfolgreich und schon lange fester Bestandteil der Einruhrer Karnevalsveranstaltungen ist, hört mit dieser Session auf. Die beiden sorgten mit Musik und frechen Witzen und trotz angeschlagener Gesundheit für viele Lacher und wurden mit reichlich Applaus von den heimischen Karnevalsfreunden belohnt.

Ein paar Tränen flossen wenig später beim Auftritt der „Flotten Bienen“. Die „dienstälteste“ Garde der Ruscher Breybrobbele zeigte mit einem schnellen und schmissigen Tanz noch einmal ihr ganzes Können. Ein Können, das sich 20 Jahren kontinuierlich aufgebaut hat und mit dem jetzt Schluss ist.

Nach Jahren schweißtreibender Trainingsstunden und unzähligen Auftritten bedankten sich die „Flotten Bienen“ bei ihren Trainerinnen Gaby Schütt und Sabine Breuer und dem treuen Einruhrer Publikum für die zahlreichen unvergessenen Momente. Auch Sitzungspräsident Uwe Zisowsky bedankte sich und blickte zeitgleich schon in die Zukunft: „Wir haben ja noch die stille Hoffnung euch in irgendeiner Form noch einmal auf der Bühne wiederzusehen.“ In Erinnerung an vergangene Zeiten forderten die „Flotten Bienen“ das Prinzenpaar und der Elferrat noch einmal zum gemeinsamen „Stippeföttchetanz“ auf.

Auf die emotionalen Abschiede folgte ein nicht minder gefühlsgeladenes Comeback. Denn für Gottfried Schütt aus dem „Ungerdorp“ (Unterdorf) war es wieder Zeit, in die „Bütt“ zu gehen. Ein Ort, an dem er sich sichtlich wohl fühlte und von dem aus er mit viel Wortwitz und auf bestem Ruscher Platt das Dorfgeschehen der vergangenen Monate genauer unter die Lupe nahm.

Als seien dies nicht schon genug herausragende Programmpunkte, traten im Rahmen der Einruhrer Sitzung auch das Tanzmariechen Maike Breuer, die „Oberseegarde“ und die „Jecken Flimms“ aus Olef auf. Den musikalischen Teil der stimmungsvollen Sitzung gestaltete Heinz Stoff.

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