Konzen - Einmal Star im Mitmachzirkus ein

Einmal Star im Mitmachzirkus ein

Von: aj
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Seiltänzer, Clowns, Akrobaten, Fakire und Feuerspucker: Beim Mitmachzirkus „Soluna“ konnten 150 Kinder eine Woche lang Zirkusluft schnuppern. Foto: Aline Jansen

Konzen. 150 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren durften in der vergangenen Woche an einer Attraktion der ganz besonderen Art teilnehmen, denn der Kindermitmachzircus „Soluna“ gastierte bereits zum achten Mal an der Konzener Grundschule.

Ermöglicht hatte das Projekt auch in diesem Jahr wieder die Städteregion Aachen unter besonderem Engagement von Jugendpfleger Ralf Pauli vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung. Große Unterstützung fand die Aktion durch die Raiffeisenbank Simmerath, der Monschauer Land Touristik und dem Holzfachhandel Scherf aus Simmerath, die es ermöglichten die Kosten für die kleinen Teilnehmer so gering wie möglich zu halten.

300 Zuschauer im Zelt

Begonnen hatte der Ferienspaß mit dem spannenden Aufbau des bunten Zirkuszeltes. Außerdem erhielten die 26 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine Schulung, um die Sicherheit der Kinder bei ihren Kunststücken zu gewährleisten. Danach konnte es dann endlich mit dem eigentlichen Training losgehen.

Zunächst durften die Nachwuchsartisten die verschiedenen Disziplinen erst einmal testen, bevor sie entschieden bei welchen zwei Workshops sie dann tatsächlich mitmachen wollten. Morgens um neun Uhr startete die erste Einheit und nachmittags ging es mit dem zweiten Kurs weiter. Zwischendurch gab es mit einem warmen Mittagessen für alle natürlich auch eine Stärkung.

Fünf Tage lang wurde fleißig geprobt, bevor am Samstag die Aufregung stieg und der große Tag der beiden Aufführungen mit jeweils 300 Zuschauern gekommen war. Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte strömten gut ausgerüstet mit kalten Getränken und Popcorn in das Zelt.

Als alle auf den Sitzen rund um die Manege Platz genommen hatten, konnte die Show mit über 20 großartigen Darbietungen losgehen. Doch bereits bei der Begrüßung gab es die erste „Störung“ durch die Flaschenclowns, die unbedingt einen tollen Trick vorführen wollten und das Publikum zum Lachen brachten.

Akrobatisch ging es mit verschiedenen Kunststücken am Trapez weiter. Kopfüber an der Stange hängend oder auf den Schultern eines Partners stehend, schwebten die Turner in luftiger Höhe. Andere Teams zeigten ihr Geschick beim Jonglieren mit Stäben, Kugeln und Tüchern, beim Balancieren auf großen roten Bällen oder auf Brettern, die über Rohre rollten. Auch das Spiel mit drehenden Scheiben auf Stäben und mit den Diabolos ließen die Jungen und Mädchen kinderleicht aussehen.

Artistisch ging es auf dem Boden beim Bau von menschlichen Pyramiden sowie beim Seilspringen und in der Luft an von der Decke hängenden Bändern zu. Andere Teams gaben Tricks mit Reifen, Leitern und einem Trampolin zum Besten. Beim Seiltanz stellten die Akteure ihr Balancegefühl unter Beweis und liefen vorwärts, rückwärts, mit und ohne Accessoires, in einem Reifen oder sogar mit verbundenen Augen über den Draht.

Der Zirkus kommt wieder

Einen im wahrsten Sinne des Wortes leuchtenden Auftritt hatte die Schwarzlichtgruppe, die bunt blinkende Bälle an Schnüren wild herumwirbeln ließ. Bei einer waschechten Zirkusvorstellung dürfen natürlich auch Zauberer nicht fehlen und so zogen die Nachwuchsmagier das Publikum mit Tricks in ihren Bann. Besonders spannend waren die Auftritte der kleinen „Feuerteufel“.

Gekonnt schwenkten sie brennende Fackeln, spuckten Feuer oder strichen mit den Flammen über Finger, Arme und den Mund. Für so manchen entsetzten Gesichtsausdruck bei den Zuschauern sorgten die Fakire, die sich, ohne mit der Wimper zu zucken, auf Nagelbretter legten oder auf Scherben sprangen.

Aufgelockert wurde das Programm zwischendurch von Sketchen der Clowns über einen hüpfenden Floh oder über eine Mathematiklehrerin.

Zum Abschluss der rundum gelungenen Abschlussaufführung versammelten sich alle Kinder noch einmal in der Manege und legten einen flotten Tanz hin.

Danach hieß es dann Abschied nehmen von der Zirkuswelt, die sie eine Woche lang intensiv miterleben durften. Spaß hatten sie alle in dieser Zeit, denn auf die Frage, ob der „Circus Soluna“ im nächsten Jahr wieder Station in Konzen machen soll, war die einstimmige und lautstarke Antwort ein kräftiges „Ja!“

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