Einen bunten Melodienstrauß auf hohem Niveau präsentiert

Von: ani
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Das Publikum kam beim Frühjahrskonzert der Straucher Blasmusikvereinigung voll auf seine Kosten. Unter der Leitung von Dirigent Sander Hendrix bot das Orchester ein abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau, in dem von der Polka bis zur Rockmusik alles enthalten war. Foto: A. Hoffmann

Simmerath/Strauch. Ein wahrer Musikgenuss verzückte am Samstagabend in der Aula der Sekundarschule in Simmerath die zahlreichen Besucher. Das Orchester der Blasmusikvereinigung Strauch (BMV) hatte zum 45. Frühjahrskonzert eingeladen und ließ die Herzen der Freunde konzertanter Blasmusik höher schlagen.

Von Ballade, Polka, Marsch, Konzertwerk bis hin zu fetziger Rockmusik war im Programm alles enthalten, was man als Hörgenuss bezeichnen kann. Den bunten Melodienstrauß auf hohem Niveau rundete als Gastverein der Kirchenchor St. Matthias Strauch hervorragend ab.

Dem Jugendorchester der BMV war es zu Beginn erneut vorbehalten, vor großem Publikum ein kleines Programm zu präsentieren, wobei es an der Posaune Unterstützung von Dirigent Sander Hendrix gab.

Das große Orchester machte dann gleich zu Beginn deutlich, über welch imposanten Klangkörper es verfügt. Mit dem Konzertmarsch „Olympic Fanfare and Themes“ spielte man feierlich auf und ließ im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen. Die Olympischen Spiele von 1984 in Los Angeles ließen grüßen.

Janis Joplin, die US-amerikanische Rocksängerin, die in den 1960er-Jahren Erfolge feierte, schwebte danach quasi durch die Aula der Sekundarschule. Bei „The Rose“, meisterlich gespielt, zeigten alle Register des Orchestern ihr großes Können, wofür es viel Beifall gab. Mit „Cassiopeia“, der gleichnamigem Gattin des äthiopischen Königs Kepheus aus der griechischen Mythologie, erreichten die Musiker eine Symbiose aus harmonischen Akkorden und anspruchsvollen Taktwechseln. Mit dem bekannten Marsch „Hoch Heidecksburg“ endete der erste Teil des Konzerts.

Danach sorgte der Kirchenchor St. Matthias Strauch mit modernen Chorsätzen und deren Bearbeitung für eine weitere Abwechslung im Programm. Dazu gehörten „Morning has broken“ von Cat Stevens und „With a little help from my friends“ von John Lennon. Am Ende war sich das Publikum sicher, dass das „Top of the World“ zum Chor passte, der dann noch den Platz an der Sonne von Udo Jürgens zu Gehör brachte. Mit einem Medley bekannter Stücke von Gilbert Bécaud und Hommagen an die Rockgrößen Guns N’ Roses und Ozzy Osbourne zeigt das Orchester seine ganze Bandbreite, wobei ein verrückter Zug („Crazy Train“) und „Welcome to the Jungle“ die Rockfans begeisterte.

Polka-Zeit war danach angesagt. Mit der „Fuchsgrabenpolka“ und der „Südböhmichen Polka“ zeigte die Blasmusikvereinigung Strauch, dass sie auch diese Musiksparte hervorragend und zu aller Zufriedenheit bedienen kann. Mitklatschen war dabei beim Publikum angesagt. Am Ende gab es dann von den begeisterten Zuhörern lang anhaltenden Applaus und die unmissverständliche Aufforderung zur Zugabe. Dabei liefen alle Register des Orchesters noch einmal zur Höchstform auf.

Wie in den vergangenen Jahren ließ man den Konzertabend mit einer After-Show-Party ausklingen, bei der Getränke und kleine Snacks gereicht wurden. Von diesem Angebot wurde viel Gebrauch gemacht.

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