Eine große Spende für Bruder Theo in Kabanga

Von: dm
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Schülersprecherin Meggan Entemann und Schülersprecher Dominik Rau überreichten den großen Scheck an Martin Krings (3. v. li.), Vorsitzender des Fördervereins Bruder Theo Call. Auch Vorstandsmitglied Lothar Wergen und Schulleiter Franz-Josef Prümmer freuten sich über den schönen Erlös aus der Weihnachtsaktion. Foto: dm

Monschau. Der Erlös von 711 Euro macht den Erfolg der Aktion deutlich: ein leckeres Frühstück in der großen Pause von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Nach mehrjähriger Pause wurde an der Hauptschule in Monschau eine beliebte Tradition wieder aufgegriffen und erfolgreich umgesetzt: die Weihnachtsaktion.

Beteiligt waren alle zehn Klassen der Schule, das heißt: Die Schüler und Schülerinnen einer Klasse haben im Wechsel für die anderen ein Frühstück vorbereitet. Angeboten wurden belegte Brötchen, frische Waffeln, Hotdogs und vieles mehr. Die Leckereien wurden dann preisgünstig verkauft - an die Kinder, Jugendlichen und auch an die Lehrer.

Vorher hatten die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit SV-Lehrer Georg Wixmerten festgelegt: Der Erlös kommt Bruder Theo Call zugute, der in Kabanga in Tansania die Missionsstation leitet.

Zuvor hatten die jungen Leute im Unterricht erfahren, wer Bruder Theo Call ist und was er macht: „Er stammt aus Konzen und ist Bruder der Afrikamissionare „Weiße Väter”. Er ist seit 42 Jahren auf der Missionsstation Kabanga. Dort baut er Schulen, kümmert sich um Waisenkinder und Behinderte und sorgt dafür, dass die Menschen im Dorf Kabanga mit Strom und Wasser versorgt werden.”, berichtete Schulleiter Franz-Josef Prümmer den Schülerinnen und Schülern, die sich in der Aula der Schule versammelt hatten.

Die Schule hatte Martin Krings eingeladen, um ihm einen Scheck über 711 Euro zu überreichen. Krings ist Vorsitzender des Fördervereins Bruder Theo Call. Er machte an einem Beispiel deutlich, welchen Wert eine Spende von 711 Euro in Kabanga hat: Weil eine Mutter das Schulgeld nicht aufbringen kann sollte ein 17-Jähriger die Schule verlassen (der Vater war verstorben), so hat Bruder Theo das Schulgeld übernommen - rund 12 Euro im Jahr. Mit 711 Euro könne gut 60 Kindern und Jugendlichen der Schulbesuch ermöglicht werden.
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