Eine Frage der Einstellung für die Spieler des SV Rott

Von: Kurt Kaiser
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Rott. Damit hatte der Trainer des SV Rott, Jürgen Lipka, nicht gerechnet, dass er nach den zwei guten Darbietungen in Dremmen und gegen Lich-Steinstraß so einen Rückschlag wie am vergangenen Spieltag beim VfL Vichttal hinnehmen musste.

„Bei uns hat die Einstellung nicht gestimmt“, moserte der Coach und machte nach der 0:3-Niederlage in den Reihen seiner Mannschaft eine gewisse Selbstzufriedenheit aus. „Unser Gegner war lauffreudiger und aggressiver. Wir haben eine Riesenchance vertan, uns da unten mehr abzusetzen“, rechnete er seinen Jungs vor, wie gut man in der Tabelle mit einem Sieg in Vicht gestanden hätte.

Verärgert war er aber auch über die zweifelhaften Entscheidungen des Schiedsrichters. „Er hat uns der Chance beraubt, wieder ins Spiel zu finden“, erinnert Jürgen Lipka daran, dass der Spielleiter zumindest einmal auf den ominösen Punkt hätte zeigen müssen.

Am  Donnerstagachmittag stellt sich mit dem FC Düren-Niederau im M3-Connect Sportpark eine Mannschaft vor, die der Rotter Trainer kaum einschätzen kann. In der Begegnung der beiden direkten Tabellennachbarn treffen die beiden jüngsten Mannschaften der Landesliga aufeinander. Als es in die Winterpause ging, stand der Aufsteiger aus dem Dürener Stadtteil auf dem vierten Tabellenplatz mit Blickrichtung Norden.

Nach zwei Siegen zum Rückrundenstart und einer Punkteteilung gegen Tabellenführer FC Bergheim schielte die Gruppe aus dem Dürener Süden noch mehr auf einen Aufstiegsplatz. Danach leistete der Aufsteiger sich aber eine unerklärliche Negativserie und rutschte auf Platz sieben ab. Höhepunkt der Krise war der vergangene Spieltag, an dem der FC im Derby gegen die abstiegsbedrohten Sportfreunde Düren eine 0:5-Heimniederlage einstecken musste.

„Ich kann den Leistungsabfall nur damit erklären, dass die junge Mannschaft der Niederauer in der Hinrunde immer am obersten Limit gespielt hat“, findet auch der Rotter Trainer keine plausible Erklärung für den gravierenden Leistungsabfall und hofft, dass die Krise zumindest noch einen Spieltag dauert. „Die müssen ja nicht unbedingt bei uns die Kurve wieder kriegen“.

Von seinem Team verlangt der sportliche Verantwortliche des SV wieder mehr Leidenschaft und eine weitaus bessere Einstellung als am vergangenen Spieltag. „Wir holen nur die drei Punkte, wenn wir die Zweikämpfe suchen und gewinnen und die richtige Einsatzbereitschaft zeigen“, will Jürgen Lipka wieder in den Erfolgsmodus schalten.

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