Ein Platz für alle Generationen

Von: ale
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Hier könnte man mehr machen als Musik. Aus dem Dorfplatz in Schmidt soll ein Generationenplatz werden. Das Foto entstand beim Erntedankfest, als die Blaskapelle ”Zum Grünen Kranz” aus Geldrop hier aufspielte. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Ihr neues Konzept für den Dorfplatz legte die Stadt Nideggen jetzt den Schmidtern vor. Das Ortskartell hatte zu einer Sondersitzung eingeladen, und ca. 20 Vertreter/Innen aus den Vereinen waren gekommen.

Vanessa Reuter hatte eine ausführliche Projektbeschreibung mitgebracht, die sie im Auftrag der Stadtverwaltung vortrug. Der Dorfplatz, der nur sporadisch genutzt wird, beispielsweise beim Erntedankfest, soll aufgewertet werden: Es soll ein „Generationenplatz” entstehen. Ein solches Vorhaben kann mit Geldern der EU unterstützt werden; man muss bei der Leader-Region Eifel einen Antrag stellen.

Als Partner für dieses Projekt wünscht sich die Stadt Nideggen die Vereine, die Schule und das Familienzentrum Rappelkiste, damit es ein „Generationenplatz” werden kann. Die Bürger und Unternehmer sollen sich angesprochen fühlen, das neue Konzept mit zu verwirklichen und selbst mit anzupacken.

Bisher gibt es auf dem Platz in der Ortsmitte von Schmidt einen Brunnen und ein Gebäude, das den Schießstand für den Schützenverein beherbergt, sowie eine Toilettenanlage und einen Musikpavillon. Nun soll noch ein Generationenpicknickplatz mit barrierefreien Sitzmöglichkeiten und Kindersitzplätzen errichtet werden, an eine „Graffitiwand” ist gedacht und an einen Ruhebereich für Erwachsene und Kinder mit Liegeplätzen und Hängematten. Auch ein Barfußpfad und Spielfelder mit großen Spielfiguren könnten Attraktionen werden.

Bei der Einrichtung des Generationenplatzes und auch bei der späteren Unterhaltung werden die Büger und Bürgerinnen eingebunden; für viele Arbeiten wird die Unterstützung von Handwerkern nötig sein. Es wurde angeregt, eine „Dorfwerkstatt” zu gründen. Der städtische Bauhof ist über die Planungen informiert und steht den Bürgern mit Rat und Tat zur Seite, die anstehenden Überprüfungen der Geräte und der Sicherheitsaspekte sind seine Aufgabe, so erfuhr man am Freitagabend.

Nicht abgeneigt zeigten sich die Vereinsvertreter, die den Ausführungen von Vanessa Reuter gut zugehört hatten. Eigenleistung in Form von Arbeitseinsatz ist gefragt, die Kosten würden im Rahmen eines Leader-Projektes größtenteils übernommen. Seitens der Bürgerschaft will man sich die ganze Sache noch einmal überlegen und sich dann Ende Oktober erneut treffen.
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