Eifel - Ein paar Tipps für das Füttern der Vögel im Eifelwinter

Ein paar Tipps für das Füttern der Vögel im Eifelwinter

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Am besten hängt man Meisenringe, Meisenknödel oder Säckchen mit Nüssen an Bäumen auf.

Eifel. Auch wenn der Winter sich seit am Freitag wieder von seiner milden Seite zeigt, ist bei den Vögeln, die bei uns überwintern, eine Fütterung stets willkommen. Allerdings sollte man dabei einige Dinge beachten, die unser Vogelexperte Günter Krings aus Dedenborn wie folgt zusammenfasst: „Ein Futterhaus ist nicht immer ideal, denn die Vögel koten im Haus und hinterlassen damit eventuell Krankheitserreger.

Außerdem fliegen manche Vögel nicht gerne ins Futterhaus. Am besten hängt man Meisenringe, Meisenknödel oder Säckchen mit Nüssen an Bäumen auf. Als gut hat sich erwiesen, Vogelfutter einfach auf die von Schnee geräumte Terrasse großflächig zu streuen. Dort finden auch die Vögel Futter, die nur ungern in „Höhlen“ fliegen. Als Streufutter haben sich gut bewährt: Sonnenblumenkerne, weiches Fettfutter aus Haferflocken, dazu Nüsse oder Nussbruch. Weizen ist nur da sinnvoll, wo Spatzen nach Futter suchen.

Andere Vögel nehmen kaum Weizenkörner an. Wichtig ist auch, dass in der Nähe der Futterstelle genügend Hecken oder Gebüsche vorhanden sind, wohin die Vögel beim Anflug eines Sperbers flüchten können und wo sie hinfliegen können, um z. B. Sonnenblumenkerne zu zerlegen.“

Dieses Bild eines Mittelspechtes beim Festmahl an einem Meisenring gelang am vorletzten tag des Jahres 2014 dem Enkel unseres Vogel- und Naturexperten, Killian Krings aus Roetgen, auf Großvaters Terrasse in Dedenborn.

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