Ein neues Familienzentrum für 2,7 Millionen Euro

Von: hes
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Das Kindergartengebäude in Konzen (hier bei der Abschlussfeier im vergangenen Sommer) hat Mitte 2018 ausgedient. Bis dahin soll das neue Familienzentrum am Feuerbach fertig sein, wie der Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Städteregion nun beschlossen hat. Foto: Heiner Schepp

Konzen/Aachen. Die Entscheidung ist gefallen: In Konzen wird für rund 2,7 Millionen Euro ein neues Familienzentrum unterhalb der Kirche an der Straße Am Feuerbach gebaut. Dies hat der Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Städteregion Aachen am Mittwoch vorbehaltlich der Beschlussfassung des Städteregionstages am 8. Dezember beschlossen.

Das Gremium stimmte den Planungen für einen Neubau für das fünfgruppige Familienzentrum in Trägerschaft der Städteregion Aachen zur Betreuung von Kindern im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt zu und beauftragte die Verwaltung, gemeinsam mit der Stadt Monschau die Vorbereitungen für eine Inbetriebnahme des neuen Familienzentrums im Ortsteil Konzen zum Kindergartenjahr 2018/2019 zu treffen und die notwendigen Vereinbarungen mit der Stadt Monschau abzuschließen.

Für die dauerhafte Fortführung der bisher befristet eingerichteten fünften Gruppe beschloss der Ausschuss zudem, im Stellenplan 2018 drei zusätzliche Vollzeitstellen für pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte einzurichten.

Dem Bauprojekt voran geht außerdem der entsprechende Grunderwerb am Feuerbach, der dem Städteregionsausschuss am Donnerstag als Eilbeschluss vorlag.

Im Rahmen der Bedarfsplanung für die Kindertagesbetreuung hatte die Städteregion festgestellt, „dass dauerhaft Bedarf für fünf Gruppen im Familienzentrum Monschau-Konzen besteht“. Da die Stadt Monschau jedoch die beiden derzeit vom Kindergarten genutzten Räume im Grundschulgebäude als Folge der Schulzusammenlegung selbst benötigt (s. auch Box), wurden eine Erweiterung des jetzigen Kindergartengebäudes sowie auch ein Neubau im Ortszentrum alternativ erörtert.

Die Erweiterung des bestehenden Gebäudes jedoch wäre „aufgrund von Grundstücksfragen, der Lage auf dem Grundstück, der baulichen Anbindung und der Bodenbeschaffenheit (Feuchtigkeit) „unwirtschaftlich und vor dem Hintergrund der Zeitperspektive nicht zu vertreten“, wie es in der Sitzungsvorlage heißt.

Im Einvernehmen mit der Stadt Monschau wurde deshalb der Plan, das bisherige Kita-Gebäude zu erweitern, nicht mehr weiter verfolgt und nach Vorgesprächen mit der Bürgermeisterin die Idee verfestigt, an anderer Stelle, aber in der Nähe zum Ortskern und zur Grundschule, ein Grundstück für einen Neubau zu erwerben.

Auf dem vorgesehenen Grundstück am Feuerbach „kann ein Neubau für ein fünfgruppiges, barrierefreies Familienzentrum errichtet werden“, so die Verwaltung. Im Neubau soll ein Raumprogramm nach den LVR-Empfehlungen für Kindertageseinrichtungen entstehen – mit fünf Gruppeneinheiten samt Gruppenraum, Nebenraum und Abstellräumen, Gruppenräumen für die vier U3-Gruppen, Ruheräumen und einem zentralen Bereich.

Im Hinblick auf das Familienzentrum wird ein zusätzlicher Raum für Beratungsgespräche und Angebote eingeplant. Außerdem wird für eine inklusive Betreuung ein Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorgesehen. Die Ersteinrichtung und -ausstattung ist weitgehend vorhanden.

Das bisherige Kindergartengebäude soll nach Auflösung des Mietvertrages mit der Städteregion durch die Stadt Monschau übernommen und von der GGS Imgenbroich/Konzen als Offene Ganztagsschule genutzt werden.

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