Monschau - Ein neuer Spielplatz für die Neubürger

Ein neuer Spielplatz für die Neubürger

Von: jb
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Das neue Monschauer Wohngebiet
Das neue Monschauer Wohngebiet nimmt langsam Gestalt an: Die Kinder der Haag erobern den neuen Spielplatz. Foto: Julia Bäumler

Monschau. Das Lachen der Kinder war bei der Präsentation ihres neuen Spielplatzes nicht zu überhören. Ins neue Monschauer Wohngebiet auf der Haag zieht immer mehr Leben ein.

Am Tage der Einweihung des neu angelegten Treffpunktes zum Spielen für die Monschauer Kleinen, zeigten die Kinder stolz was der neue Spielplatz alles zu bieten hat. Lachend lagen die Kinder in der Netzschaukel, versammelten sich um den „Supriseball”, wippten zu viert oder versuchten als erster die Spitze des großen Klettergerüstes zu erreichen.

25.000 Euro Kosten

Doch nicht nur sie waren an diesem Nachmittag zahlreich vertreten, sondern auch deren Eltern, sowie viele weitere Anwohner zeigten großes Interesse bei der Einweihung des neuen Kinderspielplatzes im Baugebiet auf der Haag.

Besonders Bürgermeisterin Margareta Ritter freute sich über die zahlreichen Teilnehmer, die sich von dem morgendlichen Regen nicht hatten abschrecken lassen.
Die Idee der Anlegung eines neuen Spielplatzes sei schon seit der Entstehung des Baugebiets dagewesen und sei nun umgesetzt worden, insbesondere da der ehemalige Spielplatz im Haagweg geschlossen werden musste, da die Spielgeräte nicht mehr die nötige Sicherheit aufwiesen, berichtete Franz Jansen, Geschäftsführer der Sparkassen Immobilien GmbH. Zur Durchführung dieses Planes stellte die Sparkassen Immobilien GmbH letztendlich 25.000 Euro zur Verfügung.

Franz Jansen zeigte sich sichtlich begeistert über die gute Gemeinschaftsarbeit zwischen Stadt und der Sparkassen-Immo. Hierbei entfiel es ihm nicht, besonders Georg Kaulen als Ortsvorsteher für eine hervorragende Organisation zu loben, die schließlich zur Entstehung des Spielplatzes beitrug.

Dieser freute sich und berichtete von sämtlichen Vorarbeiten, die gemacht werden mussten. „Ich muss gestehen, dass ich zuerst über die Preise von den nun hier stehenden Spielgeräten geschockt war,” erzählte Georg Kaulen, freute sich aber umso mehr über die vielen Spender, wie das Ortskartell, das die Anschaffung der Netzschaukel ermöglichte, einen Spender der „alten” Karnevalsfreunde, welcher den Surpriseball anschaffte sowie vereinzelte Spenden der Anwohner.

Auch eine Elternversammlung wurde veranstaltet, in der über die verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung des Platzes diskutiert wurde, und so konnten auch die Wünsche der umliegenden Nachbarschaft in deas Konzept eingebracht werden.

Ein besonderer Dank seinerseits galt auch Bruno Schreiber, der die Arbeiten des städtischen Bauhofes koordinierte, um die Geräte zu montieren.

Zur Zukunft des Monschauer Baugebiets konnte Margareta Ritter erfreuliche Nachrichten verkünden. „Wir werden nach dem jetzigen Stand in diesem Jahr mehr Grundstücke verkaufen und gehen somit im Vergleich zum vergangenen Jahr einen dreifachen Schritt nach vorne. Wir freuen uns immer so über neuen Zuwachs, den wir in unserem schönen Monschau begrüßen dürfen.”

Auch Franz Jansen konnte den positiven Trend bestätigen. Er berichtete, dass mit etwas Glück bis zum Ende des Jahres zwei Drittel der insgesamt 57 Grundstücke des ersten Bauabschnittes verkauft sein würden. Auch eine Streuobstwiese schmückt demnächst das Monschauer Neubaugebiet.

Ringstraße soll kommen

So hofft man, dass bis zum Jahre 2015 die Parzellen vollständig verkauft sind und das Versprechen einer Ringstraße zur Entlastung der Walter Scheibler-Straße eingelöst werden kann.

Zum Ende hin wurde der Spielplatz noch feierlich von Pfarrer Jens-Peter Benzin der evangelischen Kirchengemeinde Monschauer Land und Pfarrer Karl-Heinz Stoffels von der katholischen Kirchengemeinde Monschau eingeweiht.

Anschließend gingen alle Versammelten in das auf dem Platz aufgebaute Zelt, da es nach einiger Zeit doch etwas kühl draußen wurde. Dort wurde fröhlich diskutiert und dabei wurde Kartoffelsuppe, Brötchen und Kuchen gegessen.

Nur die Hecke müsse noch wachsen, so Georg Kaulen, um auch an windigen Tagen hier geschützt schöne Stunden verbringen zu können.
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