Ein neuer Bus als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk

Von: ani
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Vor dem neuen Kleinbus der Gemeinde positionierten sich neben Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (2.v.re.) und Monika Johnen vom Sozialamt Achim Wüst (Mobau Thelen), Michael Haas, Jürgen Scherf, Matthias Kaulard, Michael Rieck und Lars Harmens, Koordinator des Gewerbevereins. Foto: A. Hoffmann

Simmerath. Sichtlich erfreut zeigte sich Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der gerade frisch gestärkt nach einem kurzen Herbsturlaub seine Amtsgeschäfte wieder aufgenommen hatte, trotz des nasskalten Herbstwetters am Montagmorgen vor dem Simmrather Rathaus. Eine Gruppe von acht Gewerbetreibenden hatte einen Kleinbus im Wert von fast 12.000 Euro für die Gemeinde Simmerath gesponsert und war zum symbolischen Übergabeakt erschienen.

Hermanns dankte den Geschäftsleuten dabei für „das tolle Fahrzeug“ und die spontane Hilfe. „Das zeigt“, so der Bürgermeister, „dass die Simmerather Gewerbetreibenden helfen, wenn Not am Mann ist“.

Nach einem Verkehrsunfall im Frühjahr dieses Jahres konnte das bisherige Fahrzeug, welches für notwendige Fahrten der Flüchtlinge in der Unterkunft Langschoss eingesetzt war, nicht mehr genutzt werden. Nach dem Crash an der Abzweigung zur Hahnerstraße in Lammersdorf konnte nur noch ein Totalschaden diagnostiziert werden. Dank der unkomplizierten und schnellen Hilfe aus der Simmerather Geschäftswelt konnte jedoch schon nach kurzer Zeit ein Ersatzfahrzeug gefunden werden.

Die Firmen Claßen Motorgeräte, Elektrofachmarkt Expert, Haas Moden, Mathias Kaulard Augenoptik, Mobau Thelen, Rewe Nordeifelkauf – Rieck und Sohn, Manfred Scherf Holzfachhandel und Schuh- und Sporthaus Plum hatten dafür die Spendierhosen angezogen.

Simmeraths Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass mit dem neuen Kleinbus besonders die dringend notwendigen regelmäßigen Fahrten für die Bewohner von Langschoss in den Zentralort Simmerath wieder einfacher möglich sind. „Unsere Aufgabe ist es nicht nur, Flüchtlingen in ihrer Notsituation eine Unterkunft zu bieten, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu geben, wichtige Behördengänge ins Rathaus, Einkäufe oder Arztbesuche zu erledigen“, stellte Hermanns heraus. Zudem hob er hervor, dass dieser Fahrdienst nicht zuletzt auch die soziale Kontaktpflege der betroffenen Menschen sichere. Da passt sicher auch die Beschriftung des Busses gut ins Bild, wo es heißt. „Ich fahre, weil diese Simmerather helfen“.

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