Ein Konzert, zwei Orchester, viele begeisterte Hörer

Von: ame
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Zwei Stunden ansprechende Unterhaltung boten das Akkordeon-Orchester Monschauer Land und das Akkordeon-Orchester Papenburg beim gemeinsamen Konzert in der Imgenbroicher Pfarrkirche. Foto: Alfred Mertens

Imgenbroich. Diejenigen, die das gemeinsame Konzert des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land und des Akkordeon-Orchesters Papenburg in der Imgenbroicher Pfarrkirche St. Josef besuchten, hatten die richtige Entscheidung getroffen.

Mit gelungenen Vorträgen überzeugten beide Orchester beim zweistündigen Konzert das Publikum, das die Leistungen zum Abschluss mit stehenden Ovationen honorierte.

Andrea Krämer, die 1. Vorsitzende des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land, konnte zum gut besuchten Konzert in der Imgenbroicher Pfarrkirche neben Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter auch die Aktiven des Papenburger Akkordeon-Orchesters begrüßen. „Ende des vergangenen Jahres entstand die Idee zu einem gemeinsamen Konzert, wobei ich ausdrücklich betone, dass unsere Freunde aus Papenburg zuvor noch nie ein Konzert mit einem anderen Verein bestritten hatten“, leitete Krämer ein.

Anlässlich seines 30-jährigen Vereinsbestehens weilte das Akkordeon-Orchester aus Papenburg, einer Kleinstadt im Emsland, für drei Tage in der Eifel. Nach Aufenthalten in Aachen und Monschau sollte der letzte Tag mit der Konzertteilnahme das I-Tüpfelchen auf eine gelungene Reise werden.

Hannes Ostholthoff, der 1. Vorsitzende des Papenburger Orchesters, überreichte Andrea Krämer als Gastgeschenk einen Bildband, der vom Papenburger Bürgermeister mit einer Widmung versehen worden war. Im weiteren Verlauf des Konzertes revanchierten sich die Gastgeber ebenfalls mit einem Geschenk, das – so Krämer – bestimmt einen geeigneten Platz im Probenraum des Orchesters in Papenburg finden werde.

Zum musikalischen Repertoire des Papenburger Orchesters, das seit zehn Jahren von Jan de Vries geleitet wird, zählten unter anderem „Il Postino“, eine Melodie aus dem gleichnamigen Film, „Yesterday“ von den Beatles, ein Potpourri verschiedener Film-Kompositionen von Ennio Morricone, das „Concerto d‘Amore“ des niederländischen Komponisten Jacob de Haan sowie verschiedene Melodien aus dem Film „Fluch der Karibik“.

Willi Mertgens dirigierte das Akkordeon-Orchester Monschauer Land, das schon zu Beginn mit der Ouvertüre in C-Dur nach der Musik von Rudolf Würthner zu überzeugen wusste. „Bohemian Rhapsody“ avancierte zum Erfolgshit der Gruppe „Queen“ und zählte ebenfalls zum Programm des Orchesters wie auch die unvergänglich schöne Melodie der Titelmusik von „Doktor Schiwago“ („Lara‘s Theme“).

Das Ave Maria nach der Musik von Franz Schubert wurde von Willi Mertgens am Saxofon begleitet. Ebenfalls am Saxofon wusste Claudia Blumensath bei der Ballade „Ich lieb‘ dich“ zu überzeugen. Das Werk „Alcazar“, arabischen Ursprungs, versprühte andalusische Lebensfreude.

Abschließend präsentierte das Orchester eine Sammlung verschiedener Spirituals des Komponisten Luigi de Ghisallo, wobei insbesondere Solist Sascha Ungermann bei „Amazing Grace“ die Aufmerksamkeit auf sich lenkte.

Dass das gemeinsame Musizieren funktioniert, bewiesen beide Orchester mit einigen Stücken. Das „Hallelujah“, das von Claudia Blumensath gesungen wurde, zählt zu einem der Erfolgshits des 2016 verstorbenen kanadischen Song-Writers Leonhard Cohen. „One Moment in Time“ erlangte Berühmtheit durch Whitney Houston. „Highland Cathedral“, etwas umgewandelt auf kölsche Art, beendete als Zugabe das Konzert. Ein Gegenbesuch in Papenburg wird sicherlich seitens des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land in Zukunft in Erwägung gezogen.

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