Ein imposanter „Gruß aus Würzburg“ beim Musikfest der Städteregion

Von: ho
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Große Zuschauerresonanz herrschte beim 60. Musikfest der Städteregion in Steckenborn. Beim Festzug der 16 teilnehmender Musikvereine, Blasorchester ging es mit klingendem Spiel durch den Ort. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Simmerath/Steckenborn. Am Sonntagnachmittag war es mit der Ruhe im idyllischen Steckenborn vorbei. Der Ort mit seinen rund 1400 Einwohnern schien aus allen Nähten zu platzen und die Bürgersteige waren mit Zuschauern prall gefüllt.

Der Grund: Das 60. Musikfest der Städteregion hatte unter der Obhut des gastgebenden Musikvereins „Heimatecho“ an diesem Wochenende dort unter dem Motto „Musik, Umzug, Geselligkeit“ Station gemacht und Steckenborn für zwei Tage in eine Musikhochburg verwandelt. Beim imposanten Festumzug am Sonntagnachmittag zogen insgesamt 16 Musikvereine, Blasorchester sowie Trommler- und Pfeiferkorps aus der Region durch den Ort und boten ein hörens- und sehenswertes Klang- und Schauspiel. Bereits am Samstag stand Steckenborn bei diesem Jubiläums-Musikfest ganz im Zeichen der Musik.

Mit einem zünftigen Sternmarsch war man in das musikalische Fest der Städteregion eingestiegen, wobei allerdings das nasskalte Wetter nicht nur den Musikern teilweise die Stimmung etwas verhagelte. Die hob sich dann allerdings beim anschließenden Eintreffen im Festzelt spürbar, da die Organisatoren hier für beste Unterhaltung gesorgt hatten. Dafür zeichnete auch die beliebte Coverband „Ilex“ als auch die jungen Trompeter sowie die ABBA-Revival Band „Agnetha“ verantwortlich.

Im schick hergerichteten Festzelt ging es dann am Sonntagmorgen mit einem Frühschoppen weiter. Heimatecho-Vorsitzender Matthias Krüttgen zeigte sich schon zu diesem Zeitpunkt mit dem Verlauf des Musikfestes zufrieden. Krüttgen erinnerte daran, dass der Musikverein Heimatecho 1963 erstmals das Kreismusikfest ausrichtete.

Seit 2005 gastieren die Musikvereine der Städteregion nun bereits zum vierten Mal in Steckenborn. Höhepunkt des Festes war ohne Zweifel der Festzug, der sich Punkt 14.30 Uhr vom Festzelt am Dorfplatz durch den Ort in Bewegung setzte. Im musikalischen Bandwurm des Umzuges selbstverständlich auch viele Ehrengäste. Neben Städteregionsrat Helmut Etschenberg und dessen Stellvertreter Hans-Josef Hilsenbeck reihten sich auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Margareta Ritter, Bürgermeisterin von Monschau und der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz in den Festzug ein.

Vor dem abschließenden Bühnenspiel aller Musikvereine auf dem Dorfplatz dankten sowohl Helmut Etschenberg als auch Karl-Heinz Hermanns allen Beteiligten, die das Fest organisiert hatten. Der Vorsitzende des Volksmusikerbundes Werner-Christopher Wamser sprach angesichts des vor der Bühne versammelten Musikerheeres von „einem imposanten Bild, das man nicht alle Tage sieht“. Hiervon zeigte sich auch Ortsvorsteher Ralph Löhr beeindruckt, der am Ende festhielt: „Musik ist etwas für jedermann - auch für den, der nicht singen kann“.

Am Ende des offiziellen Teils war es dann dem Musikverein Eintracht Konzen vorbehalten, die deutsche Nationalhymne zu spielen, bevor alle Musiker dann gemeinsam unter Leitung von Christoph Lennarz auf dem Dorfplatz den Marsch „Gruß aus Würzburg“ zu Gehör brachten. Anschließend wurden die Musikvorträge der Vereine im gut gefüllten Festzelt fortgesetzt, bis das 60. Musikfest der Städteregion langsam ausklang.

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