Ein großer Schritt für die Ortsumgehung Kesternich

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Vor der Bebauung in Kesternich soll die Umgehungsstraße aus Einruhr kommend nach rechts in Richtung Rurberg abschwenken. Jetzt fehlt nur noch das ökologische Foto: P. Stollenwerk

Kesternich. Bei den Planungen für die Ortsumgehung Kesternich ist man einen großen Schritt weiter gekommen. Ein Behördentermin am Freitag schuf die Voraussetzungen dafür, dass das Verfahren nun die nächste Hürde nehmen. Wie bereits kurz berichtet war zuletzt die Frage strittig, wie der südliche Teil der Umgehung aussehen soll.

Auf allgemeine Ablehnung sowohl im politischen Raum als auch bei der Bevölkerung stieß dabei die im Raum stehende Planung, für das untere Stück der Ortsumgehung von der Einmündung Rurberger Straße bis zur B266 die vorhandene Trasse der Landstraße nach Rurberg zu nutzen. Gegen diese Lösung liefen vor allem die Anwohner des Neubaugebietes Im Dreieck Sturm, für die sich die Situation der Verkehrsbelastung dadurch verschlechtert hätte.

Diese Planung ist jetzt nicht mehr aktuell. Der südliche Teil der Umgehung in Richtung Einruhr soll von der Bebauung ferngehalten werden. Wie weit er von der jetzigen Landstraße entfernt liegen wird, ist noch nicht klar. Zunächst einmal muss ein neues ökologisches Gutachten erstellt werden.

Fest steht aber schon, was mit dem alten Teilstück der Landstraße Richtung Rurberg gesehen soll. Sie soll aufgeschüttet und rekultiviert werden. Die Anwohner im Dreieck kämen dann sowohl in den Genuss eines Lärm- wie auch Sichtschutzes.

„Wir haben die höchst mögliche erreichbare Lösung erzielt”, bewertet Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns das Ergebnis des Behördentermins. Daran nahmen die Bundestagsabgeordneten Achim Großmann und Helmut Brandt teil, ferner Edgar Klein, der Leiter des Landesbetriebs Straßenbau mit seinem Dezernenten Christoph Jansen sowie die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Aachen und Bürgermeister Hubert Breuer und Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns von der Gemeinde Simmerath und weitere Ortspolitiker.
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