Ein Geschenk das Leben rettet

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Die Berufsfachschule für den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Simmerath arbeitet eng mit dem Löschzug Konzen/Imgenbroich der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Als Dank erhielt der Löschzug vom DRK jetzt eine umfangreiche medizinische Notfallausrüstung.

Konzen. Bei der Rettung eines eingeklemmten, schwer verletzten Unfallopfers zählt jede Minute. Technische und medizinische Rettung müssen Hand in Hand ineinander greifen. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr integraler Bestandteil der Berufsausbildung zum Rettungsassistenten.

Die Berufsfachschule für den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Simmerath arbeitet eng mit dem Löschzug Konzen/Imgenbroich der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Als Dank erhielt der Löschzug vom DRK jetzt eine umfangreiche medizinische Notfallausrüstung.

„Wir finden hier in Simmerath ideale Rahmenbedingungen für die Ausbildung unserer Rettungsassistenten”, so der stellvertretende Schulleiter der DRK-Landesschule, Leander Thormann.

„Die Nähe und gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Strukturen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr klappt hervorragend”, so Thormann, der zugleich für die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes in der Städteregion verantwortlich zeichnet.

Im Rahmen der Berufsausbildung zum Rettungsassistenten haben mittlerweile schon mehrere Kurse die Versorgung und Rettung Verletzter in und aus Kraftfahrzeugen mit der Feuerwehr Konzen/Imgenbroich trainiert.

In den Löschgruppen sind mehrere Rettungsassistenten aktiv, die unter anderem bei Berufsfeuerwehren arbeiten und auch in der Ausbildung der DRK-Berufsfachschule tätig sind. Für die engagierten Ausbilder hatte Leander Thormann am vergangenen Wochenende ein Präsent im Gepäck.

Für die Ausrüstung des Konzener Löschfahrzeuges stellte die DRK-Landesschule einen Notfallrucksack zur Verfügung. Damit hat der Löschzug jetzt auch eine umfangreiche medizinische Ausstattung zur Verfügung, mit der Verletzte und Erkrankte professionell erstversorgt werden können.

„Mit der Ausstattung können die entsprechend qualifizierten Wehrleute Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes behandeln oder den Rettungsdienst bei der Versorgung mehrerer Verletzter unterstützen. Das freut und motiviert uns!”, so Oberbrandmeister Patrick Call, Geschäftsführer des Fördervereins der Löschgruppe Konzen.

Vinzenz Klein, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Monschau, ist auch für das Feuerwehrwesen zuständig. Er freute sich, „dass die Zusammenarbeit mit dem DRK so gut funktioniert. Davon profitieren beide Seiten. Der Notfallrucksack gehört nicht zur Standardausstattung der Wehr. Daher ist dieses Geschenk des DRK ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Menschenrettung.”

Zu der Kooperation zwischen Feuerwehr und DRK gehört aber nicht nur die Schulung zur Rettung aus Kraftfahrzeugen. Auch der Umgang mit dem Feuerlöscher muss geübt werden. Die Brandschutzfirma Schillings aus Monschau stellt hierzu die Feuerlöscher zur Verfügung, mit denen das Löschen kleiner Brände trainiert wird. Eine wichtige Übungseinheit für den nicht seltenen Fall, dass der Rettungsdienst vor der Feuerwehr am Einsatzort eintrifft.

Auch in der Zukunft will die DRK-Landesschule mit den umliegenden Feuerwehren zusammenarbeiten. „Bei Übungen der Unfallrettung, der Großschadenslagen und bei feuerwehrspezifischen Themen hat sich die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in den Eifelgemeinden bestens bewährt”, so Leander Thormann. „Das wollen wir mit dem Ziel einer hochwertigen Ausbildung und im Sinne unserer Notfallpatienten genau so weiterführen.”
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