Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter Höfens Eifel- und Heimatverein

Von: ale
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Eifrige Wanderer und Jubilare wurden beim Eifel- und Heimatverein Höfen ausgezeichnet. Foto: Anneliese Lauscher

Höfen. Zufrieden blickten die Mitglieder des Eifel- und Heimatvereins Höfen auf das vergangene Jahr zurück. Im „Naturhaus Seebend“ trafen sie sich jetzt zur ordentlichen Mitgliederversammlung.

Der Vorsitzende, Wolfgang Läufer, begrüßte erfreut fast 30 Frauen und Männer, die sich für das Vereinsgeschehen interessieren. In seinem Jahresbericht hob er das „Wanderopening“ der Tourismusorganisationen hervor, die diesmal Höfen als Veranstaltungsort ausgewählt hatten und an dem sich natürlich auch die Ortsgruppe Höfen beteiligte.

Schönes Wetter, eine gute Organisation und die Gastfreundschaft der Höfener trugen mit dazu bei, dass dieser Tag Hunderten von Wanderern in guter Erinnerung bleiben wird. Es gab Kuchenspenden aus dem ganzen Ort, die die Frauen der Ortsgruppe in der Cafeteria anboten. „So konnte der Eifelverein eine stolze Summe an das Ortskartell für den Bratherhof weitergeben“, berichtete Wolfgang Läufer.

Auch beim Pfarr- und Dorffest hatte der Eifel- und Heimatverein mitgemacht, sein Weinstand wurde zum beliebten Treffpunkt. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern, die das Vereinsleben mitgestaltet haben.

Er hob die Arbeiten am Haus Seebend hervor, hier war am hinteren Giebel eine neue Holzverschalung und ein Wärmedämmputz angebracht worden. Er vergaß auch nicht, das Engagement einiger Frauen anerkennend zu erwähnen, die in der Kleiderkammer der Flüchtlingsunterkunft auf der „Funk“ mitgearbeitet haben.

Von seiner Arbeit berichtete der Kulturwart, Bernd Jansen. Im Mai wird der zweite Band des Buches „Höfen, wie es früher war“ erscheinen – als Ergebnis der regelmäßig stattfindenden Gesprächsrunde, bei der es darum geht, das Höfener Platt zu pflegen und alte Familiengeschichten und Histörchen aus dem Ort lebendig werden zu lassen.

„Den nahezu 20 Teilnehmern am Gesprächskreis mache die Treffen ganz viel Freude“, sagte Bernd Jansen. Es sei gut bei der Dorfbevölkerung angekommen, erwähnte er, dass man an einigen Straßenschilder angebracht habe, die die alten Bezeichnungen wieder aufleben lassen.

Die Besucherzahlen im Weberei-Museum (im Anbau des Haus Seebend) seien erfreulich gewesen; Jansens Dank ging an alle, die hier Führungen übernehmen. Die Zusammenarbeit mit der AG der Heimat- und Geschichtsvereine des Monschauer Landes bezeichnete Bernd Jansen als sehr lebhaft und informativ. Er wies noch auf den Ausflug hin, den man für den 9. Oktober plant: Dann geht es zur Synagoge nach Aachen.

Wanderwart Heinz Roder und die übrigen Wanderführer machen sich viel Arbeit und planen die Touren gewissenhaft. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 14 Tages- und 14 Halbtagswanderungen im Angebot, dabei wurden 381 Teilnehmer gezählt und 5130 erwandert.

Als „Meistwanderer“ wurden Maria Gatzweiler (25 Teilnahmen), Gertrud Kalff (25) und Werner Heinz (19) ausgezeichnet. Das Wanderabzeichen des Deutschen Wanderverbands in Bronze erhielten: Maria Gatzweiler, Gertrud Kalff, Christel Steffens, Elfriede und Wolfgang Läufer sowie Werner Heinz. Vom Vorsitzenden geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Lonie Jansen, Christoph Stein und Wilhelm Kuss.

Bei den Ergänzungswahlen zum Vorstand folgte der ausscheidenden zweiten Vorsitzenden Ulla Wlasak nun Monika Jakobs im Amt. Die Schatzmeisterin, Elfriede Läufer, wurde wiedergewählt. Auch neu ist nun im Vorstand Gertrud Jakobs, die einstimmig zur Schriftführerin gewählt wurde.

Maria Kirch bleibt Pressewartin. Der Posten des Naturschutzwartes ist vakant. Der zweite Wegewart, Bruno Lauscher, schied aus dem Vorstand aus; er erhielt ein Präsent für seine jahrelange unentbehrliche Arbeit. Auch Christoph Dosquet wurde mit einem Geschenk gedankt, er hatte den Internetauftritt des Vereins gepflegt.

An zwei wichtige Termine erinnerte zum Schluss der erste Vorsitzende: Wenn am 17. April rund um das Nationalparktor das Narzissenfest gefeiert wird, hofft er wieder auf Unterstützung. Viele Kuchen werden benötigt, und viele helfende Hände in der Cafeteria. Am 14. Mai wird der vom Deutschen Wanderverband initiierte „Tag des Wanderns“ stattfinden; in Höfen wird er mit einem Tag der Offenen Tür im Haus Seebend verbunden, die Gesprächsrunde über das alte Höfen feiert dann 25-jähriges Bestehen.

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