Ein einsatzreicher Dienstag dank „Niklas“

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Einer von vielen: Dank Sturm Niklas hatte die Feuerwehr Roetgen am Dienstag alle Hände voll zu tun, um die Straßen in der Region von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen zu befreien. Foto: Feuerwehr

Roetgen. Entwurzelte Bäume, beschädigte Telefonleitungen, versperrte Straßen: Auch die Feuerwehr Roetgen ist vom starken Sturm des Tiefs „Niklas“ nicht verschont geblieben.

Der Tag begann für die Einsatzkräfte früh: Bereits um 6.15 Uhr meldete die städteregionale Leitstelle einen umgestürzten Baum auf der Bundesstraße 258 unterhalb von Fringshaus. Auch Kreisbrandmeister Bernd Hollands, der sich auf dem Weg nach Simmerath befand, machte sich dort ein Bild von der Lage. Die Einsatzkräfte räumten den Baum von der Straße, nach 20 Minuten konnte der erste Einsatz des Tages beendet werden.

Weitere Einsätze

Der zweite Einsatz kam bereits um 9.50 Uhr. In der Lammersdorfer Straße im Ortsteil Rott war ein weiterer Baum auf die Fahrbahn gestürzt und blockierte die Straße.

Die Einsatzkräfte rückten mit zwei Kettensägen an, um den Baum zu beseitigen, und reinigten anschließend die Fahrbahn. Da der Baum eine Telefonleitung beschädigt hatte, wurde außerdem auch das zuständige Telekommunikationsunternehmen zur Einsatzstelle gerufen.

Kurz vor Ende dieses Einsatzes wurde der Feuerwehr schon der nächste Einsatz in Roetgen gemeldet: In der Straße „Im Heidkopf“ drohte ein Ast auf die Straße zu fallen. Gegen 12.20 Uhr wurde der Feuerwehr dann ein nicht „sturmbedingter Einsatz“ gemeldet. Hier hieß das Einsatzstichwort technische Hilfe: „Ölspur“. Die ausgelaufenen Betriebsmittel wurden vom Bauhof der Gemeinde abgestreut.

In Absprache mit dem vor Ort anwesenden Ordnungsamt stellte die Feuerwehr Warnschilder zur Sicherung der Fahrbahn auf.

Um 15.40 Uhr hieß es für die Einsatzkräfte dann wieder: Baum. In der Lensbachstraße in Rott drohte ein weiterer Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. Mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens aus Roetgen wurde er jedoch rechtezeitig in die richtige Fallrichtung gezogen und anschließend von den Wehrleuten zerkleinert. Die Fahrbahn wurde abschließend gereinigt.

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