Roetgen - Ein Dreigestirn regiert Roetgen

Ein Dreigestirn regiert Roetgen

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
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Das Roetgener Dreigestirn mit Jungfrau Norberta, Prinz Ralf I. und Bauer Paul (von links) verspricht in Roetgen bis Aschermittwoch eine „Superjeilezick.“ Foto: Günther Sander

Roetgen. Die Roetgener Jecken erhoben sich von ihren Stühlen als mit der Proklamation der neuen Tollitäten der erste Höhepunkt der Session in Roetgen eingeläutet wurde. Exakt um 21.37 Uhr wurde das Geheimnis im Festzelt gelüftet, als sich unter den Klängen der Musikvereinigung Roetgen die „prinzliche Karawane“ in Richtung Bühne bewegte.

Der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Sträußchen flogen ins Publikum. Die Überraschung war perfekt: Am „Tor zur Eifel“ wird bis Aschermittwoch erstmals in der Geschichte der KG Roetgen ein Dreigestirn den Ton angeben und die närrischen Roetgener standesgemäß begleiten.

Roetgen ist immer für eine Überraschung gut. Mit der Frauenquote ist es erst einmal vorbei, nun stehen drei gestandene Herren ihren Mann und im Mittelpunkt des Geschehens: Ihre Lieblichkeit Jungfrau Norberta (Norbert Lutterbach), seine Deftigkeit Bauer Paul (Paul Matt) und seine Tollität Prinz Ralf I. (Ralf Kauper).

Das närrische Volk war restlos begeistert, und das Dreigestirn kündigte eine „Superjeilezick“ an.Und inmitten dieses Spektakels stehen die „drei Rüetscher Jonge“, die niemand auf der Rechnung hatte. Waren es 2005 Manfred und Marion Eis, die der KG erstmals ein Prinzenpaar bescherten, folgt zehn Jahre später das „Sahnehäubchen“ mit dem Dreigestirn Norberta, Paul und Ralf, das wie für diese Rollen wie geschaffen scheint.

Abschied für das Prinzenpaar

Das scheidende Prinzenpaar Franz Josef und Agi (Birkigt), zuvor gebührend verabschiedet und mit viel Lob überhäuft, hatte sich einen Traum erfüllt, der nun ausgeträumt war. Schweren Herzens überreichte der Ex-Prinz die erforderlichen Insignien. Orden wechselten hin und her, Bürgermeister Manfred Eis schritt zu seiner „letzten Amtshandlung“ im Karneval und wünschte dem neuen Gespann eine tolle Session. „Die Roetgener stehen hinter euch“, versicherte er.

Dann war die Musikvereinigung wieder am Zuge: „Einmal Prinz zu sein...“ erklang es im Festzelt, und das Dreigestirn lieferte einen eigenen Beitrag, schmetterte ein Medley närrischer Hits in das Festzelt. Die Stimmung war längst schon auf dem Höhepunkt angekommen, und die Einstimmung für das nachfolgende bunte Programm hätte nicht besser sein können.

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