Ein Buch mit Erinnerungen aus 15 Jahren Schulzeit

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Auch die musikalische Früherziehung ist ein wichtiger Lehrinhalt an der Heckenlandschule Höfen. Foto: Heckenlandschule

Höfen. Ab dem nächsten Schuljahr wird die Höfener Schule Teilstandort der Grundschule Mützenich. Dies hat die Schulgemeinschaft zum Anlass genommen, auf die letzten 15 Jahre der schulischen Arbeit zurück zu blicken. Es ist daraus ein überaus vielseitiges, buntes Buch entstanden.

Auf 128 Seiten schreiben Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Eltern, aber auch ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, was ihnen an ihrer Schule wichtig ist. Jeder Text wird von passenden Fotos begleitet.

„Wir haben in dieser Schule etwas ganz Wichtiges gefunden. Davon möchten wir gerne in diesem Buch schreiben: Freunde!“, beginnen die Kinder der Klasse 4 mit ihren Texten. Ihre Lehrerin macht sich dagegen auf humorvolle Art Gedanken über den „Geruch der Schule“, der sich aus den vielen Facetten des Schulalltags zusammensetzt.

Die meisten Lehrer haben in ihren Texten das in Höfen entwickelte und praktizierte „Teamteaching“ in den Blick genommen, das ihnen „mehr Lehr- und Lernfreude“ brachte, so Hilmar Weber. Aus Sicht der Kollegen waren auch die Konzepte zur Inklusion und zur Begabungsförderung sehr wichtig und erfolgreich. „Begabungsförderung ist eine Einstellung, eine Herzenssache, bei der alle Kinder mit ihren individuellen Stärken im Vordergrund stehen“, schreibt Olympia Skorpel dazu.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Natur im Unterricht. Dass dies so ist, wird schon beim schnellen Durchblättern des Buches deutlich, denn auf fast jeder Seite findet man Kinder im Grünen. Mit dem Aquarium haben sich die Kinder der Klasse 2 in Bild und Text beschäftigt. Es entstanden aber auch lustige Geschichten zu Wandmalereien, mit denen Kinder vor 17 und 18 Jahren das Schulgebäude gestaltet hatten.

Kreative Kunstprojekte und die vielen Musikveranstaltungen mit dem Schulchor sind vielen in Erinnerung geblieben. „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, beginnt auch Miriam Schlösser ihren Text. Neben vielen Musicals, Weihnachtskonzerten und Auftritten bei der Chor-Bienale ist die Heckenlandschule auch mit einer Orchesterklasse aktiv.

Ehemaligen Schülerinnen und Schülern sind große und kleine Ausflüge wie der Schüleraustausch mit Genf, große und kleine Kunstprojekte, die Kindersprechstunde oder das Schülerparlament in Erinnerung. Lisa Rombach, die jetzt gerade Abitur macht, überlegt in ihrem Text, ob und was sie in der Schule fürs Leben gelernt hat. Karl Schnitzler und Jens Bentzin beschreiben ihren Blick auf die Schule aus wieder anderer Perspektive.

Vielseitig sind die Beiträge der Eltern, die mit ihrer regen Unterstützung maßgeblich zur Schulentwicklung beigetragen haben. Hier wurde gedichtet, gesungen oder ein „Blick über und durch die Hecke“ gewagt. Aber „zukünftig muss anders ja nicht schlechter sein“, denkt Frank Schmiddem, der sich nicht für alle Details des Grundschulunterrichts begeistern konnte.

Was die Heckenlandschule mit dem Aachener Knast zu tun hat, wie sich die Offene Ganztagsschule entwickelte und was der Homepage-Mann im Hintergrund so denkt: All das kann man lesen im Buch „Heckenlandschule - Erinnerungen - Texte und Bilder von Kindern, Eltern, Mitarbeitern und Freunden der Heckenlandschule.

Das Buch ist in der Schule oder auf dem Schulfest am 8. Juli von 15 bis 18 Uhr für sechs Euro zu erwerben.

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