Eifelverein Roetgen: Bilanz nicht ganz so gut wie im Rekordjahr

Von: heg
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Mit dem traditionellen Printenmann ehrte die Eifelvereins-Ortsgruppe Roetgen ihre eifrigsten Wanderer im Jahr 2015. Foto: Klaus Heidtmann

Roetgen. Die Adventsfeier ist für die Roetgener Eifelvereins-Ortsgruppe immer auch ein Anlass, Rückschau zu halten auf das zu Ende gehende Wanderjahr und dabei die Meistwanderer mit einem Printenmann zu ehren.

Zu dem geselligen Beisammensein in der Gaststätte Brunnenhof begrüßte der Vorsitzende, Hubert Baumsteiger, viele aktive und inaktive Mitglieder. Zum Auftakt ließ Klaus Heidtmann in einer Bilderschau die zahlreichen Wanderungen und sonstigen Veranstaltungen wie die Wanderwoche im Erzgebirge, die Städtefahrt nach Hasselt oder das beliebte Grillfest Revue passieren. Dabei weckte er nicht nur Erinnerungen an viele schöne Erlebnisse, sondern auch an das ziemlich ungemütliche Wetter, das die Wanderer 2015 oft auf ihren Touren begleitete.

Daher fiel auch die Bilanz von Wanderwartin Helga Giesen nicht ganz so positiv aus wie im Rekordjahr 2014. Trotzdem war die Beteiligung von 528 Wanderfreunden an den 25 Sonntagswanderungen und 277 Senioren an den zwölf Mittwochswanderungen immer noch eine der höchsten in der Vereinsgeschichte. 13 Wanderer erfüllten dabei die Voraussetzungen für das Deutsche Wanderabzeichen, indem sie mehr als 200 Kilometer zurücklegten. Die Spitzenreiter brachten es auf mehr als 300 Kilometer.

Mit 21 Wanderungen ganz vorne

In den „Printenrängen“ lagen Bruno Klinkenberg (zum dritten Mal in Folge) und Adelheid Pier-Jabakhanji mit je 21 Wanderungen sowie Irene Stegmann als Zweite (20) und Helga Giesen als Dritte (19) ganz vorne. Bei den Senioren hatten Doris Recker, Dorothea Schaller und Herbert Steffens an allen zwölf Wanderungen teilgenommen. Den zweiten Platz belegten mit je elf Wanderungen Hubert Baumsteiger, Margret Dobbelstein, Günther und Inge Johnen, Hajo Offermanns und Helma Wilms. Für Walter Herriger reichten neun Wanderungen zum dritten Platz.

Die Wanderwartin dankte allen Wanderführern für ihren großen Einsatz im vergangenen Jahr, insbesondere den Organisatoren der Wanderwoche, Hubert und Elfriede Baumsteiger, sowie Jugendwart Hartmut Giesen und seinem Team für die Veranstaltung der deutsch-französischen Begegnung in Narbonne und des Vorbereitungszeltlagers in Prüm.

Außerdem würdigte Helga Giesen die Verdienste von Karl Roentgen, der nach jahrzehntelangem Einsatz als Wanderführer jetzt ausgeschieden ist.

Dass sie nicht nur wander-, sondern auch sangesfreudig sind, zeigten die Eifelvereinler mit einigen von Bruno Klinkenberg auf der Mandoline begleiteten weihnachtlichen Liedern.

Wie schon auf den Bildern war „Matsch“ auch eines der Themen, die Günter Schumacher für seine ganz besondere, auf die Lachmuskeln zielende Sichtweise auf die Ereignisse des Jahres aufgespießt hatte. Gisela Kanther begeisterte die Zuhörer mit Loriots gruseliger Groteske „Advent“ . Als kleine Hommage an die Wandermeister mit ihren Printenmännern hatte Elfriede Baumsteiger für ihren immer gern gehörten Mundartvortrag diesmal ein Loblied auf die „Öcher Prente“ ausgesucht.

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