Eifelverein: Ohne ehrenamtliche Hilfe läuft nichts

Von: fm
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Dr. Bernd Läufer, Vorsitzender der Bizirksgruppe Monschauer Land (l.), dankt Wanderwart Herbert Gasper für sein jahrelanges Engagement und zeichnet ihn mit der Grünen Verdienstnadel aus. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Bei der letzten Jahreshauptversammlung legte die Ortsgruppe des Eifelvereins Erfolgsbilanzen zu vielen Projekten vor. In der Ortsgruppe hat sich im letzten Jahr sehr viel getan. Das spiegelten die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder sehr eindruckvoll wieder.

Vorsitzende Elfriede Conrads war besonders stolz auf die wieder kräftig gestiegenen Mitgliederzahlen. Im letzten Jahr lag der Mitgliederbestand noch unter der Dreihundertmarke. Inzwischen hat die Ortsgruppe diese Marke deutlich überschritten. Sie liegt jetzt bei 312, darunter sind 54 Jugendliche. Das Alter der Mitglieder schwankt vom Kindesalter bis zu fast Hundertjährigen.

Weil sich der Bestand im Jugendbereich in den letzten Jahren so erfreulich entwickelt hat, sieht Elfriede Conrads für die Ortsgruppe in den nächsten Jahren keine Nachwuchssorgen aufkommen. Sie rechnet mit einem stabilen Bestand über der neuen Rekordmarke.

Gäste der Ortsgruppe waren an diesem Abend der Ehrenvorsitzende Franz Joye, Ortsvorsteher Norbert Rader und Dr. Bernd Läufer im Auftrage des Hauptvereins und natürlich sehr viele interessierte Mitglieder. Die Arbeit des letzten Jahres war geprägt von generationenübergreifenden Projekten. Dabei ging es in erster Linie um die Barrierefreiheit an markanten Stellen im Ort. Dafür ist die Ortsgruppe besonders ausgezeichnet worden. Elfriede Conrads dankte allen Institutionen, die dazu ihre Unterstützung geleistet haben. Auch die Mitglieder hätten sich hervorragend eingebracht.

Im Geschäftsbericht und in den Berichten der verschiedenen Fachwarte erfuhren die Mitglieder im Detail, wie das letzte Geschäftsjahr abgelaufen ist. Anette Vogt-Keller zählte ausführlich auf, welche Wanderungen auf dem Programm standen, wohin die zahlreichen Ausflüge und Exkursionen der Ortsgruppe geführt haben.

Neben Wandern und Ausflügen hat sich die Ortsgruppe beispielsweise auch um die Baumpflege gekümmert und mit der Bänkegruppe an vielen Wegen und Plätzen Bänke und Flurnamenschilder in Ordnung gehalten.

60 Termine angeboten

Wanderwart Herbert Gasper berichtete eingehend über die Wanderungen im letzten Jahr. Das Angebot der Ortsgruppe ist sehr gut angenommen worden. Insgesamt haben 1624 Mitglieder und Gäste an den 60 Veranstaltungen teilgenommen. Ein Blick in den aktuellen Wanderkalender der Ortsgruppe zeigt deutlich auf, dass auch in diesem Jahr die Ortsgruppe zu allen Jahreszeiten viel unterwegs sein wird. Die Liste der vollen runden Wanderungen ist wieder länger geworden.

An der Spitze liegt jetzt Peter Otten mit 700 Wanderungen. Auf 600 Wanderungen kam Karin Paulus und Elfriede Conrads auf 500 Wanderungen. Für die jüngsten Wanderer gibt es neuerdings auch Auszeichnungen für 50 Wanderungen. Diese Marke erreichte Felix Stich aus dem Nachwuchs der Ortsgruppe als Erster. Im Jahr 2013 waren Karin und Heinz Paulus sowie Elfriede und Erich Conrads die eifrigsten Wanderer. Beim persönlichen Wanderkonto liegt weiter Anna Schmitz an erster Stelle.

Für die vielen Fachwarte legte Hermann Mertens einen zusammengefassten Bericht vor. Für 25-jährige Mitgliedschaft ehrte der stellvertretende Vorsitzende Hermann Mertens Marianne Lambertz und Johanna Schwartz. Peter Otten erhielt eine Urkunde und Geschenk für seine jahrelangen Dienste in der Ortsgruppe.

Wanderwart Herbert Gasper erhielt aus den Händen von Dr. Bernd Läufer die Grüne Verdienstnadel des Eifelvereins mit einer Urkunde.

Seit Jahren verwaltet Rudi Lamberty mit viel Geschick die Finanzen. Im letzten Jahr erwirtschaftete die Ortsgruppe sogar noch ein kleines Plus als Reserve für die nächsten Jahre. Ihm und dem gesamten Vorstand erteilten die Mitglieder einstimmig Entlastung.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung kündigte Elfriede Conrads die nächsten großen Vorhaben der Ortsgruppe an. Neben dem umfangreichen Wanderprogramm wird sich die Ortsgruppe wieder an der Präsentation des Ortes beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligen. Beim Familienaktionstag geht es auf dem Rodehof ums Heu machen. Kinder und Jugendliche sollen hier erfahren, wie früher in der Landwirtschaft gearbeitet wurde.

Bei allen geplanten Projekten des neuen Jahres wird der Vorstand sicherlich weiter auf die bewährte Mitarbeit seiner zahlreichen ehrenamtlichen Helfer zählen können.

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