Eifelverein hat Schwierigkeiten Ehrenamtler zu gewinnen

Von: ale
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Der Vorstand der Ortsgruppe Schmidt ist fast wieder komplett. Engelbert Donnay und Franz-Josef Stollenwerk (mit Blumen) sind nun Ehrenmitglieder, es fehlt das neue Ehrenmitglied Franz Kronenberg. Foto: A. Lauscher

Schmidt. Mit einer Neubesetzung der Vorstandsämter endete die Jahreshauptversammlung der Eifelvereins-Ortsgruppe Schmidt erfolgreich. Am Samstagabend hatten sich die Mitglieder recht zahlreich im Saal des „Schützenhofs“ versammelt.

Dass es immer schwieriger wird, Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen, hat nicht nur die Vorsitzende des Hauptvereins, Mathilde Weinandy, kürzlich festgestellt. Dieses Thema zog sich wie ein roter Faden durch die Diskussionen des Abends. Natürlich war dann die Erleichterung groß, als man schließlich die meisten Vorstandsämter wieder besetzen konnte.

Im Jahresbericht ging Engelbert Donnay, der 2. Vorsitzende, auf die Mitgliederstatistik ein und hob hervor, dass die Ortsgruppe mit 531 Mitgliedern zu den größten im gesamten Verein zähle und die Anzahl der Jugendlichen – 126 – „echt Spitze“ sei. Er dankte den Wanderführern Bruno Lauscher und Michael Jansen, die attraktive und interessante Wanderungen angeboten hatten. Dabei wurden sie unterstützt durch Mitglieder, die ihre guten Ideen einbrachten. Michael Jansen führte aus, dass die Sonntagswanderungen nicht mehr so stark angenommen würden wie früher; im neuen Wanderplan seien nun dienstags „Tippeltouren“ oder Nachtwanderungen zu finden.

Besonders eifrige Wanderer erhielten zum zweiten Mal das Deutsche Wanderabzeichen in Bronze: Wolfgang und Uschi Müller, Franz-Josef Stollenwerk, Elisabeth Wahn und Michael Jansen.

„Die Wegewarte werden nie arbeitslos“, sagte Engelbert Donnay und lobte den unermüdlichen Einsatz von Franz-Josef Stollenwerk und Bruno Lauscher. „Unzählige Markierungszeichen“ seien angebracht worden, 90 Bänke, die dazu gehörigen Tische und fünf Schutzhütten würden gepflegt. Für die Wegearbeit habe man bei insgesamt acht Männern aus Schmidt wertvolle Hilfe gefunden, den „Schilder- und Holzmachern“ wurde besonders gedankt.

Die Familienwartin Katharina Müller und die Jugendwartin Diana Lauscher berichteten von Aktivitäten mit den Kindern: Zu Hause waren attraktive Ferienspiele und ein fröhliches Halloween-Fest angeboten worden. Mit der Deutschen Wanderjugend hatten viele Kinder der Ortsgruppe unter anderem am Pfingsttreffen in Olpe teilgenommen. Sie waren vom „Rundum-Sorglos-Paket“ begeistert. „Es gab wirklich alles außer Schlaf für die Kinder“, erzählte Diana Lauscher.

Aus der Arbeit des Naturschutzwartes, Franz Kronenberg, wurde die Pflege des „Drönkespötz“ in Harscheidt hervorgehoben; und schließlich ließ Engelbert Donnay noch kurz die Kulturveranstaltungen Revue passieren, besonders die Stadtführungen in Nideggen und Aachen waren auf großes Interesse gestoßen. Die Aktivitäten des Männerchores durften natürlich beim Rückblick nicht fehlen, insgesamt 51 Sänger werden von der Instrumentalgruppe begleitet. Der Chor sei nach wie vor ein Aushängeschild der Ortsgruppe und mache in der Region mit seinen Auftritten viel Freude.

Herzlich dankte Engelbert Donnay allen Vorstandsmitgliedern, die durch ihr Engagement das Vereinsleben bereichert haben; er erwähnte auch den ausscheidenden Kassierer, Manfred Stollenwerk, sowie Martina und Norbert Weiler, die seit August nicht mehr im Vorstand seien, aber über drei Jahre wichtige Arbeit geleistet haben.

Man hatte sich im Vorfeld Gedanken gemacht, so wurde Michael Jansen zügig zum neuen 1. Vorsitzender gewählt. Ute Nobis wird als Kassiererin arbeiten, Bruno Lauscher wurde 2. Vorsitzender und Wegewart. Als 1. Wanderwart fungiert Michael Jansen, 2. Wanderwartin wurde Elisabeth Wahn. Als Medienwartin bleibt Nina Jantke im Amt. Erfreut nahm die Versammlung zur Kenntnis, dass auch Katharina Müller (Familienwartin) und Diana Lauscher (Jugendwartin) weiter im Vorstand bleiben. Neuer Kulturwart wurde Werner Löhrer, ihn vertritt Wolfgang Müller.

Zum Schluss wurden drei neue Ehrenmitglieder ernannt: Engelbert Donnay, der 20 Jahre als Chorleiter gearbeitet hat, Franz-Josef Stollenwerk, der insgesamt 21 Jahre Wegewart war, und Franz Kronenberg, der 14 Jahre lang das Amt des Naturschutzwartes innehatte. Engelbert Donnay bekam einen Dirigentenstab überreicht und darf sich jetzt „Ehrendirigent“ nennen.

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