Eifelverein blickt auf vergangenes Jahr zurück

Von: M.S.
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Sie haben sich auch für das Jahr 2015 viel vorgenommen: die Mitglieder des Vorstands der Eifelvereins-Ortsgruppe Einruhr-Erkensruhr. Foto: Manfred Schmitz

Einruhr/Erkensruhr. Mit einer Tagestour voll positiver Überraschungen ist die Eifelverein-Ortsgruppe Einruhr-Erkensruhr zum Januar-Kehraus ins neue Wanderjahr spaziert. Zuvor waren ihre 130 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Hotel „Seemöve“ geladen.

Die Angehörigen der unternehmungslustigen Schar wohnen nicht nur in den Rurseedörfern und in Aachen, sondern weit verstreut in Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr. Allzu verständlich freilich, dass aufgrund widrigen Eisregens über der Eifel die heute in Liblar lebenden Reiner und Christa Breidenbach die ihnen zugedachte Ehrung für Vereinstreue nicht persönlich entgegen nehmen mochten. Gleichwohl kandidierte Reiner Breidenbach aus dem Kölner Raum erfolgreich für das lange vakante Amt des Kulturwartes.

Die rund 20 erschienen Mitglieder und Gäste, unter ihnen Ortsvorsteher Christoph Poschen, erlebten zu Tagungsbeginn ein Stück Heimatgeschichte. Vorsitzender Siegbert Heup zeigte Bilder aus „Alt Einruhr“, rief Eifelhäuser in Erinnerung, die in den Talsperren-Fluten versanken.

Heups Tätigkeitsbericht des vergangenen Vereinsjahres war reich an Höhepunkten. Vorbildlich war die sommerliche Gemeinschaftsaktion „Einruhr aktiv“, bestritten von Eifelverein, Ortsvorsteher Poschen und dem Ortskartell, vertreten durch Karin Birkhoff. „Mehr als ein Dutzend Kräfte mit drei Traktoren“, notierte Heup, „waren im Einsatz, um unseren schönen Heimatort von Unrat zu säubern und für Einheimische wie auswärtige Besucher stets attraktiv zu gestalten.“

So wurde der Obersee-Rundweg wieder tadellos hergerichtet, Gefahrenstellen waren zu beseitigen. Die romantische Wald-Wanderroute war durch extreme Sturmeinwirkung und raue Eifel-Witterungsunbilden arg zerzaust und für Naturfreunde unpassierbar geworden.

Heup räumte nach der Sanierungsmaßnahme freilich Schwierigkeiten mit der Nationalparkverwaltung ein, die auf Rückbau des Weges bestand, das heißt er sollte für Menschen unpassierbar gemacht und damit den Naturkräften überlassen werden.

Im September, fuhr Heup fort, habe die Kommune Simmerath ein neues Wander-Orientierungssystem mit neuer Wege-Nummerierung vorgestellt. Für die Ortsgruppe sei jedoch „das neue System nicht von Bedeutung, weil See und Nationalpark uns in diesem Punkt nicht viel Gestaltungsspielraum lassen“. Die Wege sollen, folgerte Heup, „zur Orientierung künftig Namen statt Zahlen erhalten“.

In bester Erinnerung war die Frühlings-Ferienfahrt ins Altmühltal. „Unsere 35-köpfige Gruppe wurde von Helga Sillner bestens betreut, die uns ihre schöne Heimat näher brachte.“ In diesem Jahr, ergänzte Heup, führe die Reise nach Gifhorn in die Lüneburger Heide. Schon jetzt lägen 36 Anmeldungen vor. Auf den 26. September wurde die Kulturwarte-Tagung der Eifelvereins-Bezirksgruppe Monschauer Land terminiert.

Ehe es an die Wahlen des Vorstandes ging, berichtete Kassiererin Ursula Wiesen von einem geringen finanziellen Überschuss. Das Führungsgremium wird künftig von folgenden Mitgliedern gebildet: Siegbert Heup bleibt in Personalunion Vorsitzender und Wanderwart. Er wird von Walter Wollgarten vertreten. Schatzmeisterin Ursula Wiesen behält für ihren Posten, desgleichen Wegewart Klaus Hüpgens.

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