Eifelverein: Arbeit an Wegen, Hütten, Tischen und Bänken endet nie

Von: ale
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Ortsgruppe Schmidt des Eifelvereins
Ehrungen und Auszeichnungen standen bei der Ortsgruppe Schmidt des Eifelvereins an. Dabei waren (v. l.): Franz-Josef Stollenwerk, Wolfgang und Uschi Müller, Michael Jansen, Erna Breuer, Katharina Müller und Elisabeth Wahn. Foto: A. Lauscher

Schmidt. Im Rahmen einer eifelweiten Aktion werden in Schmidt 1000 Wanderzeichen gewechselt. Bei der Mitgliederversammlung der Schmidter Ortsgruppe des Eifelvereins am Samstag begrüßte der Vorsitzende, Michael Jansen, im Saal Schützenhof circa 30 Getreue.

Rückläufig ist die Mitgliederzahl. In den letzten sechs Jahren blieben von 627 noch 517 im Verein. Dabei hob der Vorsitzende hervor, dass man immer noch sehr zufrieden sei mit dem hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen, nämlich 120.

Neue Ideen gut angenommen

Auch sein Rückblick in seiner Funktion als Wanderwart bezüglich des Wanderangebots und der Beteiligung fiel positiv aus. Elisabeth Wahn, die als zweite Wanderwartin fungiert, hob hervor, dass neue Ideen wie beispielsweise die „Tippeltour“ gut angenommen würden, dass die Vennwanderung nach wie vor ein Schlager sei und auch die Wandertage am Rhein gute Resonanz erfahren haben.

Im ganzen Bezirk habe die Ortsgruppe auf sich aufmerksam gemacht durch den Bezirkswandertag Anfang Juli. Wandern ist gesund – das haben auch etliche Krankenversicherungen erkannt. Sie honorieren die regelmäßige Teilnahme an Wanderungen mit einem Bonusprogramm. Wer mit der Ortsgruppe Schmidt wandert, der kann das Deutsche Wanderabzeichen erwerben und dadurch Vergünstigungen erlangen.

Für dieses Jahr kündigte Elisabeth Wahn wieder einige schöne Touren an, so wird man auf der Kupferroute wandern und in den Narzissentälern. Im Juni geht’s zur Wehebachtalsperre mit Führung und Besichtigung. Kleinere Touren stehen auch auf dem Programm. Auch Radtouren mit und ohne Akku werden unternommen. Mit Dankesworten an die Wanderführer, die immer wieder interessante und attraktive Touren organisieren, schlossen die Wanderwarte ihren Bericht.

Um Wanderwart Bruno Lauscher zu unterstützen, hatten im vergangenen Jahr Otto Koch, Willi Mixa, Leo Schlepütz und Kurt Stollenwerk mit angepackt. Wenn man fünf Schutzhütten, 20 Tische und über 90 Bänke in Schuss halten will, endet die Arbeit nie, erfuhren die Anwesenden. Da sie die Wegearbeit für sinnvoll halten, erklärten sich Otto Koch und Willi Mixa bereit, im Vorstand mitzuarbeiten, sie wurden einstimmig zu Wegewarten gewählt.

Von den Aktivitäten für Jugend und Familie berichtete Katharina Müller. Die Schmidter Eifelvereinskinder hatten am Pfingsttreffen auf der Wewelsburg und am Sporttreffen in Hachen im Sauerland teilgenommen. Zu Hause war beim Familientag „Spielen wie vor 90 Jahren“ angesagt. Auch an den Ferienspielen der Pfarre hatte man sich beteiligt. Freudig nahm der erste Vorsitzende Ehrungen vor: Katharina Müller ist seit 25 Jahren im Eifelverein, Erna Breuer hält ihm seit 40 Jahren die Treue.

Mit dem Deutschen Wanderabzeichen in Silber wurden Elisabeth Wahn, Uschi Müller, Franz-Josef Stollenwerk, Michael Jansen und Wolfgang Müller ausgezeichnet.

Müller, der im Hauptverein das Amt des Wegewartes innehat und in der Ortsgruppe kommissarischer Schriftführer ist, lenkte die Aufmerksamkeit noch auf die „Qualitätsoffensive Hauptwanderwege“: In diesem Jahr sollen sämtliche Markierungen der Hauptwanderwege ausgetauscht werden, hierfür gebe es viele Gründe.

Neue Markierungen

Die alten Zeichen hätten immer wieder zu Verwirrung geführt, denn das Dreieckssymbol sei von vielen als Richtungspfeil verstanden worden. Nun werden diese Zeichen ersetzt durch ein Symbol, das ein stilisiertes „E“ darstellt mit den Farben Blau, Braun und Grün. Über 37 000 Markierungszeichen werden in der gesamten Eifel ausgetauscht, rund um Schmidt werden etwa 1000 Zeichen geändert. „Da werden wir wieder Hilfe brauchen, es werde sich aber lohnen“, meinte Wolfgang Müller.

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