Eifelklinik St. Brigida nimmt Intensivstation wieder in Betrieb

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Ärzte und Mitarbeiter der Ei
Ärzte und Mitarbeiter der Eifelklinik St. Brigida freuen sich über ihre „neue alte” Intensivstation, die jetzt wieder in Betrieb genommen wurde. Acht Betten stehen jetzt für die Patienten im ersten Stock bereit.

Simmerath. Zunächst zog das Material um - tags darauf konnten auch die Patienten in den ersten Stock des Simmerather Krankenhauses verlegt werden. Denn hier wurde kürzlich, nach über zwei Jahren, die ehemalige Intensivstation wieder in Betrieb genommen.

Viel Platz und helles Tageslicht prägen die Atmosphäre der Station und schaffen ein optimales Umfeld für die Genesung der intensivpflichtigen Patienten.

Im Zuge des Konzepts einer Portalklinik, das den Abbau von Personal und Intensivbetten vorsah, hatte man im Oktober 2009 die Intensivstation des Hauses ins Erdgeschoss verlegt. Durch die direkte Nachbarschaft zum OP-Trakt konnten so kurze Wege und eine enge, ressourcenfördernde Vernetzung mit dem OP-Personal realisiert werden.

Doppelt so viele Betten

Die aktuelle Entwicklung der Eifelklinik gab jedoch einen anderen Weg vor: „Wir durften in den vergangenen Monaten ein erfreuliches Fallzahlwachstum verzeichnen. Entsprechend war es in unseren Augen nun an der Zeit, die ehemalige Intensivstation wieder in Betrieb zu nehmen. In den Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss wissen wir unsere intensivpflichtigen Patienten optimal versorgt”, erklärt Eifelklinik-Geschäftsführer Dr. Ulrich Mauerer.

Statt knapp 100 Quadratmeter im Erdgeschoss verfügt die Station nun über ein Mehrfaches an Platz. Diese Vergrößerung erlaube auch eine Ausweitung der intensivmedizinischen Versorgungsstrukturen. Hier stehen nun nicht mehr vier, sondern acht Intensiv-/Überwachungsbetten, die auch über mehr Beatmungsplätze verfügen. Zudem können Patienten, falls nötig, durch zwei Einzelzimmer besser und unter Einhaltung höchster Hygienevorschriften isoliert werden.

„Der medizinische Fortschritt ist ein Segen für die Menschheit - er bringt aber auch ganz neue Anforderungen mit sich, denn es gibt kaum mehr Situationen, in denen nicht operiert werden kann. Entsprechend älter und schwerer erkrankt sind aber auch die Patienten. Dadurch werden Intensivbetten allerorts zur Mangelware”, weiß Dr. Muhamad Badreddin, Chefarzt der Anästhesie und ärztlicher Leiter der Intensivstation. „Mit der neu in Betrieb genommenen Intensivstation können wir dieser Entwicklung optimal gerecht werden.”

Besonders freuen dürfte die Patienten jedoch die Atmosphäre, die nun auf der Intensivstation herrscht. Die fensterlosen Zimmer im Erdgeschoss wurden von großen Räumen mit hohen Fenstern abgelöst, die viel Tageslicht hereinlassen und einen Blick ins Grüne erlauben. So wird auch auf dieser Station ein gewisser Wohlfühlfaktor geschaffen.

„Gerade für Patienten, die über einen längeren Zeitraum hinweg intensivpflichtig sind, ist es wichtig, irgendwie am Geschehen außerhalb des Krankenhauses teilnehmen zu können”, ist die einhellige Meinung unter den Mitarbeitern. Auch sie freuen sich über die freundliche und vor allem ruhige Atmosphäre auf ihrer „neuen alten” Station.

„Die Wiederaufnahme des Intensivbetriebs im ersten Stock ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation”, resümiert Oberarzt Dr. Rudolf Stollenwerk, der bereits den Umzug ins Erdgeschoss miterlebt hatte. „Wir waren unsicher, ob wir uns an die neuen Gegebenheiten erst wieder gewöhnen müssen. Tatsächlich war der erste Schritt in die Station dann aber wie nach Hause kommen”, freut sich Dr. Stollenwerk.
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