Eifelklinik St. Brigida: 100 Jahre im Dienste der Gesundheit

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Als der damalige Landrat Dr. Friedrich von Kesseler im Eifel-Kreis Monschau die Wohlfahrtspflege einrichtete, gründeten vier Ordensschwestern der Cellitinnen zu Köln im Jahr 1909 im alten Pfarrhaus von Simmerath ein provisorisches Krankenhaus. Hier verantworteten sie die ambulante Krankenpflege, Tuberkulose- und Säuglingspflege, eine Haushalts- und Kinderbewahrschule und eine Suppenküche für auswärtige Schulkinder. Als die Räume zu eng wurden, wurde der Grundstein für ein neues Krankenhaus gelegt. Am 24. Mai 1914 schließlich fand die offizielle Einweihung des St. Brigida-Krankenhauses statt, das 1927 in den Besitz der Cellitinnen überging.

Simmerath. Das Krankenhaus St. Brigida hat nun die Zeiten der Unsicherheit hinter sich - trotzdem baut eine erfolgreiche Zukunft vor allem auch auf dem auf, was bereits geleistet wurde - im Falle St. Brigidas auf nunmehr 100 Jahren Krankenhausgeschichte! Dieses Jubiläum wird mit einer Feier am Samstag, 23. Oktober, gefeiert.

Ganz im Sinne der christlichen Tradition des Hauses beginnen die Feierlichkeiten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Simmerath. Im Anschluss daran wird ab 12 Uhr bei einem Festakt auf dem Krankenhausgelände im feierlichen Rahmen auf das Jubiläum, aber auch auf eine erfolgreiche Zukunft und ein weiteres 100-jähriges Bestehen der Eifelklinik St. Brigida unter der neuen Trägerschaft angestoßen.

Heute fast 200 Mitarbeiter

Das Krankenhaus St. Brigida in Simmerath hat zahlreiche Veränderungen des Gesundheitswesens erlebt - von den Anfängen der Krankenhausversorgung über die Zeiten des Wachstums bis hin zur modernen Umstrukturierung als Modellkonzept für die Zukunft. Heute kann die Klinik auf ein 100-jähriges Wirken im Zeichen medizinischer, vor allem aber auch sozialer Kompetenz zurückblicken. Dies wird auch unter der Trägerschaft der Artemed Kliniken GmbH fortgesetzt.

Dabei spiegelt sich die Entwicklung, die das Krankenhaus in diesen 100 Jahren vollzogen hat, schon in kleinen Vergleichen wider: War in den ersten Jahren nur jeweils ein Arzt in der Klinik tätig, so verfügt das Krankenhaus heute über ca. 200 Mitarbeiter. Und die derzeitige Kapazität von knapp 150 Betten ist aus gerade einmal 40 im offiziellen Gründungsjahr 1914 entstanden.

Ihren eigentlichen Ursprung fand die Klinik jedoch schon etwas früher: Als der damalige Landrat Dr. Friedrich von Kesseler im Eifel-Kreis Monschau die Wohlfahrtspflege einrichtete, gründeten vier Ordensschwestern der Cellitinnen zu Köln im Jahr 1909 im alten Pfarrhaus von Simmerath ein provisorisches Krankenhaus. Hier verantworteten sie die ambulante Krankenpflege, Tuberkulose- und Säuglingspflege, eine Haushalts- und Kinderbewahrschule und eine Suppenküche für auswärtige Schulkinder.

Als die Räume zu eng wurden, wurde der Grundstein für ein neues Krankenhaus gelegt. Am 24. Mai 1914 schließlich fand die offizielle Einweihung des St. Brigida-Krankenhauses statt, das 1927 in den Besitz der Cellitinnen überging.

Platz elf von 144 Häusern

Die Namensgebung hätte treffender nicht sein können; denn Brigida von Kildare gilt nicht nur als Schutzheilige der Eifelregion, sondern besaß Legenden zufolge auch heilende Kräfte. Wo sie seinerzeit Haustieren Pflege angedeihen ließ, führt die Eifelklinik St. Brigida ihr Wirken nun im Dienste der Bevölkerung fort.

Heute stellt das Akutkrankenhaus mit den Fachrichtungen Chirurgie, Innere Medizin, sowie Gynäkologie und Geburtshilfe die Grund- und Regelversorgung der über 50000 Menschen der Eifelregion sicher. Dabei wissen die Patienten vor allem die Mischung aus persönlichem Engagement und hoher medizinischer Qualität zu schätzen.

Damals wie heute finden in der Klinik alle anerkannten Formen der modernen Medizin in Diagnostik und Therapie Anwendung. Moderne und innovative Medizintechnik sind ebenso selbstverständlich wie die Qualität und Kompetenz des Teams.

Der Einsatz macht sich bezahlt: Eine Befragung der Patientenzufriedenheit durch die AOK Rheinland hat ergeben, dass die Patienten im Krankenhaus St. Brigida nach eigener Einschätzung heute bereits besser versorgt werden als in fast allen anderen Krankenhäusern des Rheinlandes. Von den 144 bewerteten Krankenhäusern stehe St. Brigida heute bereits an Position elf.

Diese Basis gilt es nun noch weiter auszubauen, wenn auch unter einem neuen Träger: Nachdem das Krankenhaus im Jahr 1997 von den Cellitinnen an die Malteser übergeben worden war, fand im August dieses Jahres ein weiterer Trägerwechsel statt, als das Krankenhaus St. Brigida in den Verbund der Artemed Kliniken überging.

Die Kombination aus christlichem Leitbild, herzlicher Atmosphäre, modernem Gesundheitsmanagement und fachlicher Kompetenz soll jedoch auf jeden Fall weiter aufrecht erhalten werden. „Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt”, bemerkte einst Marie Curie.

Doch in diesem Punkt muss man selbst einer Nobelpreisträgerin widersprechen, so die Überzeugung von Prof. Dr. Rainer Salfeld, Geschäftsführer der Artemed Kliniken: „Zwar hat das Krankenhaus nun die Zeiten der Unsicherheit hinter sich, doch baut eine erfolgreiche Zukunft unserer Meinung nach vor allem auf dem auf, was bereits geleistet wurde. Im Falle St. Brigidas sprechen wir hier von nunmehr 100 Jahren Krankenhausgeschichte. Dieses Wirken möchten wir uns unbedingt zum Vorbild nehmen und der Klinik basierend auf traditionellen Werten zu einer erfolgreichen Zukunft und einem weiteren 100-jährigen Bestehen verhelfen.”
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