Eifelklinik konzentriert sich auf die Kardiologie

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Nach der Neuausrichtung der Eifelklinik St. Brigida Simmerath in Richtung Kardiologie muss des bisherige Chefarzt Dr. Klaus Generet seinen Platz räumen.

Simmerath. Die Eifelklinik St. Brigida in Simmerath setzt einen neuen medizinischen Schwerpunkt: Nach dem erfolgreichen Aufbau des Zentrums für Venen und Haut sowie des Zentrums für Orthopädische Chirurgie soll nun innerhalb der Abteilung für Innere Medizin eine Konzentration auf die Kardiologie stattfinden.

„Mindestens 80 Prozent aller Fälle, die wir in der Eifelklinik behandeln, haben zumindest eine kardiologische Komponente”, weiß Geschäftsführer Dr. Sören Eichhorst. „Diese Tatsache soll sich natürlich auch in unserer fachlichen Ausrichtung widerspiegeln, damit wir die optimale Versorgung unserer Patienten sicherstellen können.”

Damit trage das Krankenhaus einer Entwicklung Rechnung, die sich deutschland- und europaweit abzeichne: der zunehmenden Bedeutung der Kardiologie, also dem Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Herz-Kreislauferkrankungen befasse, heißt es in einer Mitteilung des Trägers, des Artemed-Klinikverbundes Tutzing.

„Mit der steigenden Verbreitung von Herz-Kreislauferkrankungen erklärt sich auch die Entscheidung der Eifelklinik St. Brigida, den bisherigen Schwerpunkt der Inneren Abteilung, die Pneumologie (Lungenheilkunde), in Richtung Kardiologie zu verschieben”, heißt es weiter. Dies bedeute auch „die Ablösung” des bisherigen Chefarztes Dr. med. Klaus Generet, Internist und Pneumologe, zum 30. Juni 2011.

„Wir möchten Dr. Generet an dieser Stelle für seinen langjährigen Einsatz für das Simmerather Krankenhaus herzlich danken”, erklärt Dr. Sören Eichhorst. „Er hat vor allem den Bereich der Pneumologie auf großartige Weise vorangetrieben und hier eine institutionelle Kompetenz aufgebaut, von der die Abteilung und die Eifelbevölkerung auch nach seinem Ausscheiden in hohem Maße profitieren werden.”

Man wünsche Dr. Generet „alles Gute für seinen weiteren beruflichen Weg, auf dem er sich unserer Unterstützung gewiss sein kann.”

Reiner Goebels wird Nachfolger

Die Nachfolge als Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin wird zum 1. Juli 2011 der Internist und Kardiologe Dr. med. Reiner Goebels antreten, der im Marienhospital Aachen als Leitender Oberarzt im Bereich Kardiologie tätig ist. „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Bevölkerung von einem kardiologischen Chefarzt stark profitieren wird und wir so unserem Versorgungsauftrag im Bereich der Inneren Medizin noch stärker gerecht werden können als dies bisher der Fall war”, freut sich die Krankenhausleitung über den Neuzugang.

Für das Haus in Simmerath bedeute der Aufbau der Kardiologie „einen wichtigen Ausbau des bisherigen Leistungsspektrums”. Eine große Rolle spiele hier beispielsweise die gezielte Behandlung von Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen nach modernsten Standards.

Damit geht das Krankenhaus einen weiteren Schritt, um der Bevölkerung die Diagnostik und Behandlung der meisten Erkrankungen aus einer Hand anbieten zu können. Die Mitarbeiter sowie die niedergelassenen Kollegen seien bereits im Rahmen einer Versammlung bzw. persönlicher Anschreiben über die Entwicklungen informiert worden.
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