Eifelklinik: 102 Menschen verbringen Festtage im Krankenhaus

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
13698829.jpg
Eine fröhliche, stimm- und klanggewaltige Sänger- und Musikantenschar zog über die Flure von Sankt Brigida und stimmte die Zuhörer auf die Weihnachtstage ein. Foto: Anneliese Lauscher
13698827.jpg
Die Engelchen Viktoria Wiechmann, Hannah Wolter und Kim Strauch (von rechts) mit Pfarrer Koehne bei einer Patientin. Foto: Anneliese Lauscher

Simmerath. Wenn man kurz vor Weihnachten bei Einbruch der Dunkelheit in den Fluren des Simmerather Krankenhauses die Klänge eines großen und äußerst vielfältig zusammengestellten Orchesters hört, wenn froher Gesang aus über 40 Stimmen ertönt – dann hat Schwester Gudrun wieder „ihre“ Musiker und Sänger zur Patientenbescherung um sich geschart.

„Eine sehr, sehr schöne Tradition“, so sah es Nikolas Derwahl, Projektleiter in der Geschäftsführung der Artemed-Eifelklinik St. Brigida. Und offensichtlich stimmten ihm auch Vertreter der Ärzteschaft zu: Chefärzte und Oberärzte erschienen zum Defilee der Weihnachtswünsche. Von Station zu Station zogen die Sänger und Musiker; Birgit Pauly, die Pflegedienstleitung, verteilte kleine Präsente. Hierbei halfen ihr drei Engelchen: Kim Strauch, Hannah Wolter und Viktoria Wiechmann.

„Diesmal haben wir 102 Patienten im Haus“, berichtete Schwester Gudrun, die jedes Jahr alle Hebel in Bewegung setzt, um denen eine weihnachtliche Freude bereiten zu können, die das Fest im Krankenhaus verbringen müssen. Sie muss nicht lange bitten: Sängerinnen und Sänger aus dem Chor Maranatha und andere, die gern singen, kommen zur Patientenbescherung. Musikanten aus mehreren Musikvereinen schließen sich an. Im gemischten Orchester spielen dann Flöten und Geigen, Klarinetten und Mandolinen, Blechbläser und Akkordeon. Friedhelm Schütz, der den Simmerather Kammermusikkreis leitet, dirigierte das einzigartige Ensemble. Die alten Weihnachtslieder erklangen wie „Oh du fröhliche“ und „Alle Jahre wieder“ und „Leise rieselt der Schnee“, besonders froh und kräftig „Tochter Zion“. Dazu boten manche Solisten ein gekonntes Stück mit ihrem Instrument.

Pfarrer Kerbusch und Pfarrer Koehne brachten ihre Wünsche in jedes Zimmer, sie hörten teils begeisterte, teils gerührte Dankesworte. Es ist für die Aktiven einfach Ehrensache.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert