Eifelfestival der Kulturen auf Burg Satzvey

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Im Beisein von Mitstreitern und Sponsoren stellte der Euskirchener Uwe Fischer (2.v.l.) die Idee und das Programm des Eifelfestivals der Kulturen vor, das am Samstag und Sonntag, 26. und 27. September, jeweils ab 10 Uhr, auf Burg Satzvey stattfindet. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Satzvey. Eine Veranstaltung auf Burg Satzvey könnte ein Vorbild für ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen werden. Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. September, jeweils ab 10 Uhr, findet dort das „Eifelfestival der Kulturen“ statt.

Veranstaltet wird es von einer hochmotivierten Gruppe von Privatleuten, die vor dem Hintergrund weltweiter Konflikte und zunehmender Spannungen auch hierzulande ein Zeichen setzen möchte.

„Grundsätzlich herrscht in der Eifel ein sehr schönes und friedliches Klima“, sagte Sprecher Uwe Fischer aus Euskirchen bei der Vorstellung des Programms auf Burg Satzvey. Die Mehrzahl der Menschen, so Uwe Fischer, sehne sich nach einem friedlichen Miteinander der Kulturen.

Dass diese auch gemeinsam feiern können, wird bei der zweitägigen Veranstaltung im Burghof und im Bourbonensaal der Burg Satzvey bewiesen.

In den vergangenen Monaten ist es den Mitstreitern um Uwe Fischer gelungen, ein buntes und reichhaltiges Programm auf die Beine zu stellen, an dem zahlreiche Einzelpersonen, Künstler und Gruppen unentgeltlich mitwirken.

Der Erlös der Veranstaltung soll in ein neues Flüchtlingsprojekt fließen, das in Zusammenarbeit mit der Integrationsagentur des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen ins Leben gerufen wird. Eine besondere symbolische Bedeutung kommt der „Feier der Religionen“ zu, die den Sonntag einleiten wird.

Zu diesem gemeinsamen Zeichen für den Frieden haben bereits der Chrysostomus-Chor Euskirchen, der Chor der islamischen Gemeinde Euskirchen, der Chor der Synagogengemeinde Köln und der Gospelchor Effata aus Zülpich ihre Zusage gegeben.

An der Feier nehmen außerdem die Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaft teil, die ihre Friedensgebete sprechen werden. „So werden unter anderem auch der islamische Gebetsruf und ein Friedensgebet in arabischer Sprache zu hören sein.

Der Mitarbeiter des Imam wird die Texte ins Deutsche übersetzen, danach singt ein Kinderchor der islamischen Gemeinde“, kündigte Uwe Fischer an. An beiden Tagen gibt es ein kunterbuntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein.

Am Samstag erwartet die Besucher Vorführungen des Aikibudo-Vereins Euskirchen, verschiedener Tanzschulen, der orientalischen Tänzerin Fatima Shams und von Gernot Sieger und seinem Hund Lando, Deutscher Meister im Mantrail.

Auch musikalisch bieten die Veranstalter Vielfalt: Scottish Folk, Sufiklänge, Klezmermusik, traditioneller indischer Gesang und zum Abschluss Coverrock mit der Euskirchener Band Zet B sind angesagt. Auf die Kinder warten Kinderschminken, eine Hüpfburg, Trommelzauber, Clown Andy und Aiki-Spiele.

Langeweile wird es auch am Sonntag nicht geben, dafür sorgen unter anderem wieder Gernot Sieger mit Hund Lando, die Kinderbuchautorin Sonja Kaboth, Vladimir Slaikovski mit klassischer Gitarre und Flamenco, Dilec Arici mit türkischer Popmusik, Dostluk Baris, Europameister im Folkloretanz und ein Puppentheater.

Eine Kunstausstellung mit Versteigerung, ein Marktstand von Gut Bollheim, eine Mal- und Kunstaktion mit Monika und Wolf Hahlbrock, ein arabisches Restaurant, ein Schmuckstand und das mittelalterliche Lothloriens Elbenreich zählen zum Rahmenprogramm.

Eine Reihe von Sponsoren unterstützen das Eifelfestival der Kulturen: VRT Euskirchen, die Bürgerstiftung der Kreissparkasse, Emiko, Teetraum Ulrike Kauder, Fatima Shams, Partyservice Lückerath, Logopädie Uwe Fischer & Claudia Wittenberg, der Diplom-Schlagzeuger Peter Kalff, Musikpower Go-on und RWE.

Die Tageskarte kostet für Erwachsene zehn Euro, für Kinder und Jugendliche von sieben bis 17 Jahren fünf Euro, die Familienkarte kostet 25 Euro. Kinder bis sechs Jahre und Flüchtlinge zahlen keinen Eintritt.

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