Nordeifel - Eifeler Wetter-Rückblick: Im April das volle Programm

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Eifeler Wetter-Rückblick: Im April das volle Programm

Von: kjl
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Wie gemalt: Unser treuer Leser
Wie gemalt: Unser treuer Leser Norbert Bildstein entdeckte bei einem Spaziergang am Obersee Richtung Einruhr dieses faszinierende Naturschauspiel eines Regenbogens über dem See. Das Wolkenspiel und die erblühende Landschaft bildeten den Rahmen für diesen Schnappschuss.

Nordeifel. Der zweite Frühlingsmonat präsentierte sich zunächst über Wochen recht kühl und wechselhaft, kurzzeitig sogar winterlich. In den letzten Apriltagen sorgte dann ein intensiver Warmluftvorstoß aus dem Mittelmeerraum für eine insgesamt mehr oder weniger ausgeglichene Gesamtbilanz.

Der zweite Frühlingsmonat entsprach den Vorstellungen des launischen Aprilwetters - statt wonniger Wärme, wie im Vorjahr, wechselten Schauerwolken und Sonnenschein. Nachtfröste und sogar kurze sommerliche Wärme standen dicht nebeneinander.

Die Monatsmitteltemperaturen waren verbreitet 0,5 Grad zu kühl (Aachen 7,9 Grad und Mützenich 5,1 Grad). Dennoch kamen die ersten Schwalben im Raum Aachen schon am 11. April aus Südeuropa zurück. Der wärmste Tag lieferte am Monatsende (28.) schwüle, fast unerträgliche Hitze mit Spitzenwerten bis 24 Grad im Raum Alsdorf aber auch in Höfen (Südhang)und bis zu 25 Grad in der Aachener Innenstadt. Gab es letztes Jahr noch fünf Sommertage in den Niederungen, war es dieses Jahr gerade mal einer. Der erste Sommertag kam im Vergleich zum Mittelwert gut 14 Tage zu früh.

Kälteste Nacht kein Aprilscherz

Die kälteste Nacht des Monats war kein Aprilscherz für die Landwirte. Am 1. April sanken die Frühwerte auch in Aachen in winterliche Kältebereiche. Frühe, ungeschützte Blüten starben unweigerlich ab. In Aachen wurden -1,7 Grad gemessen, -4,5 Grad in Simmerath und bis -7 Grad im oberen Rurtal bei Kalterherberg. Am Erdboden meldeten die Talstationen zum Teil noch einmal -10 Grad.

In allen Höhenlagen schien die Sonne 25 bis 30 Prozent weniger als normal. Die Nordeifel und der Kahle Asten im Sauerland hatten deutschlandweit die niedrigsten Sonnenstundensummen. Hier einige Stationsergebnisse: Mützenich 102 Stunden, Kalterherberg 110, Windpark Schöneseiffen 135, Alsdorf-Warden/Deponie 146 und in Aachen-Orsbeck 121 Stunden. Auch hier kein Vergleich zum Vorjahr mit bis zu 240 Stunden in allen Höhenlagen.

Fast normal, im Hohen Venn und der Schneifel mit 140 Prozent aber zu feucht, war dieser Frühlingsmonat im Bereich der Niederschläge. Es gab regionale Unterschiede wie diese Zahlen zeigen: 90 l/qm in Kalterherberg, 83 l an der Perlenbachtalsperre, 80 l am Forsthaus Wahlerscheid und in Höfen, 77 l in Roetgen, 69 l in Mützenich, Strauch 67 l und in Aachen 50 Liter pro Quadratmeter.

Die letzten Schneeflocken des Winters 2011/12 fielen in den Hochlagen am 21. des Monats.

Nach gutem Start ist der Mai inzwischen ebenfalls in kühles Schauerwetter mit verfrühten Eisheiligen (5. und 6. Mai) zurückgefallen. Die Prognosekarten zeigen das gute Wachstumswetter bis zum 12. Mai, danach soll es wieder über 20 Grad warm werden.
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