Eifeler Volkshochschule entweicht der Schuldenfalle

Von: hes/jb
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Monschau. Die Eifeler Volkshochschule ist auf einem guten Weg. Dank eines Haushaltssicherungskonzepts (HSK) kann die Verschuldung bis 2012 auf Null gestellt werden, die Sollstundenzahl und damit die Berechtigung auf Landeszuschüsse wurde im vergangenen Jahr - wenn auch knapp - erreicht, und das erste Semester 2011 ist bislang sehr positiv verlaufen.

„Das Interesse an Erwachsenenbildung hat aktuell wieder zugenommen”, freute sich Volkshochschulleiterin Hubertine Peters, als der VHS-Zweckverband am Dienstag Bilanz zog.

Was beim Projekt Gemeinschaftsschule soeben mit Pauken und Trompeten gescheitert ist, funktioniert bei der Schule für Erwachsene in der Nordeifel seit Jahrzehnten reibungslos. Die drei Kommunen im Südkreis verwalten reihum die Belange der VHS und teilen sich über einen Einwohnerschlüssel die Kosten der Einrichtung, die nicht durch Kursgebühren gedeckt werden (Verbandsumlage).

Für 2011 wird dieser Betrag für die drei Gemeinden insgesamt um knapp 20.000 Euro niedriger liegen als im Vorjahr. „Wir können die Umlage je Einwohner um 50 Cent senken”, zog Monschaus Kämmerer Franz-Karl Boden insgesamt ein positives Fazit. Konkret müssen Monschau 83.792 Euro, Roetgen 54.797 Euro und Simmerath als größte Verbandsgemeinde 103.879 Euro übernehmen. Die Verbesserung ist umso höher zu bewerten, als die Eifel-VHS durch rückläufige Kursstunden entsprechend weniger Kursgebühreinnahmen verzeichnete und die Raumkosten für die Kurse (Miete und Nebenkosten) gestiegen sind.

Aktuell betrage, so Boden, der Schuldenstand noch 180.000 Euro, werde aber entsprechend HSK bis 2012 getilgt sein. Voraussetzung ist dafür natürlich, dass auch weiterhin Landeszuschüsse fließen, und dies tun sie nur, wenn mindestens 3200 zuschussfähige Stunden in Monschau, Roetgen und Simmerath gegeben werden. 2010 waren es 3299, die Stundenzahl wurde also nur knapp erreicht. 2011 aber sieht es nach einer ersten Bilanz von Hubertine Peters besser aus als zum Vorjahreszeitpunkt. Mit dem bewährten Angebot und dem Schwerpunkt auf Sprach-, PC- und Gesundheitskursen, aber auch neuen Angeboten wie „Arabisch für Anfänger” soll die positive Entwicklung fortgeführt werden.
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